{"id":143,"date":"2023-10-11T09:08:32","date_gmt":"2023-10-11T07:08:32","guid":{"rendered":"http:\/\/greenkeepers.lockedgroove.de\/?page_id=143"},"modified":"2025-04-01T20:51:44","modified_gmt":"2025-04-01T18:51:44","slug":"gesundheit","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/green-keepers.de\/en\/gesundheit\/","title":{"rendered":"Gesundheit"},"content":{"rendered":"<p>Bier ist zwar kein Apfelsaft, aber Cannabis ist auch kein Brokkoli. Bewusster und kompetenter Konsum beginnt mit Wissen und belastbarer Information um Risiken, Wirkungen und Auswirkungen von Cannabis auf K\u00f6rper und Geist. Im Problemfall ersetzt dies alles jedoch keine individuelle Fachberatung oder medizinische Therapie. Wenn du hierzu Fragen hast, <a href=\"http:\/\/green-keepers.de\/en\/beratung\/\">beraten<\/a> wir Dich gern.<\/p>\n\n\n\n<div id=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-dcd9b7ad\" class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion exclusive\">\n<details class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item\"><summary class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item__title\"><div><strong>Was bedeutet das alles?<\/strong><\/div><\/summary><div class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item__content\">\n<p>Hier findest du alle Informationen kompakt zusammengefasst. Cannabis kann viele positive Effekte haben. Aber es ist nicht harmlos oder g\u00e4nzlich frei von Risiken. Auch Faktoren wie Alter, Genetik, Vorerkrankungen und soziale wie \u00f6konomische Faktoren spielen eine wichtige Rolle:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Wenn du im Kindes- oder Jugendalter mit dem Konsum beginnst, dann besteht ein erh\u00f6htes Risiko.<\/li>\n\n\n\n<li>Wenn du psychische Vorerkrankungen hast, dann besteht ein erh\u00f6htes Risiko. <\/li>\n\n\n\n<li>Wenn es in deiner Familie eine Geschichte von psychischen Erkrankungen gibt, dann besteht ein erh\u00f6htes Risiko.<\/li>\n\n\n\n<li>Wenn du regelm\u00e4\u00dfig hohe Dosen hochpotentes THC konsumierst, dann besteht ein erh\u00f6htes Risiko. <\/li>\n\n\n\n<li>Wenn du in einer schwierigen Lebenssituation bist, dann besteht ein erh\u00f6htes Risiko.<\/li>\n\n\n\n<li>Wenn du Cannabis zur Selbstmedikation ohne \u00e4rztliche Kontrolle benutzt, dann besteht ein erh\u00f6htes Risiko.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Das alles bedeutet nicht, dass automatisch negative Folgen oder Sch\u00e4den eintreten. Ein <a href=\"http:\/\/green-keepers.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Infozettel-Abgabe-in-leichter-Sprache.pdf\">bewusster und <\/a><a href=\"http:\/\/green-keepers.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Infozettel-Abgabe-in-leichter-Sprache.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">kompetenter<\/a><a href=\"http:\/\/green-keepers.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Infozettel-Abgabe-in-leichter-Sprache.pdf\"> Konsum<\/a> sowie ein situationsangepasstes Konsumverhalten haben eine risikomindernde Wirkung. <\/p>\n\n\n\n<p>Wenn du hierzu Fragen hast, dann <a href=\"https:\/\/green-keepers.de\/en\/beratung\/\">beraten<\/a> wir dich gern. <\/p>\n<\/div><\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item\"><summary class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item__title\"><div><strong>Wie wirkt Cannabis?<\/strong><\/div><\/summary><div class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item__content\">\n<p>Cannabis beinhaltet viele Stoffe, die von der Pflanze produziert werden: die Cannabinoide. Mehr als 140 wurden bisher entdeckt.<sup data-fn=\"7eb47d5f-8707-4b62-8b87-2991dc4fe07e\" class=\"fn\"><a href=\"#7eb47d5f-8707-4b62-8b87-2991dc4fe07e\" id=\"7eb47d5f-8707-4b62-8b87-2991dc4fe07e-link\">1<\/a><\/sup> Die bekanntesten davon sind THC und CBD. Der menschliche K\u00f6rper verf\u00fcgt \u00fcber ein eigenes Cannabinoid-System und reguliert damit verschiedene Funktionen. <\/p>\n\n\n\n<p>Durch den Konsum von Cannabis kommen zus\u00e4tzliche Cannabinoide in den K\u00f6rper und docken an Rezeptoren in den Nervenzellen an. Dort beeinflussen sie die Weitergabe von Informationen. Hierdurch ver\u00e4ndern sich K\u00f6rperfunktionen und es entsteht eine berauschende Wirkung.<sup data-fn=\"a38c5032-aab5-4cac-83d8-b922b6d6a52c\" class=\"fn\"><a href=\"#a38c5032-aab5-4cac-83d8-b922b6d6a52c\" id=\"a38c5032-aab5-4cac-83d8-b922b6d6a52c-link\">2<\/a><\/sup><\/p>\n<\/div><\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item\"><summary class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item__title\"><div><strong>Wie ist die aktuelle Datenlage zum Cannabiskonsum? <\/strong><\/div><\/summary><div class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item__content\">\n<p>2022 wurden In Leipzig 636 cannabisbezogene Beratungs- und Behandlungsf\u00e4lle registriert. Cannabis machte damit 17,1 Prozent aller F\u00e4lle in den Leipziger Suchtberatungsstellen aus.<sup data-fn=\"cf45c254-c3c5-458b-8036-7e3314aad405\" class=\"fn\"><a href=\"#cf45c254-c3c5-458b-8036-7e3314aad405\" id=\"cf45c254-c3c5-458b-8036-7e3314aad405-link\">3<\/a><\/sup> Bei gesch\u00e4tzten 35.000 KonsumentInnen in der gesamten Stadt, entspricht das einem Anteil von weniger als 2 Prozent.<sup data-fn=\"bb9be8ce-01b5-4951-b6db-b685ee59d1b4\" class=\"fn\"><a href=\"#bb9be8ce-01b5-4951-b6db-b685ee59d1b4\" id=\"bb9be8ce-01b5-4951-b6db-b685ee59d1b4-link\">4<\/a><\/sup> <\/p>\n\n\n\n<p>2021 stellte eine Untersuchung f\u00fcr Deutschland fest, dass etwa 8,8 Prozent aller Erwachsenen im Alter von 18 bis 64 Jahren in den letzten 12 Monaten mindestens einmal Cannabis konsumierten; das entspricht 4,5 Millionen. Bei jedem vierten Cannabis-Konsumenten wurde ein problematischer Konsum ermittelt.<sup data-fn=\"d6f5c8ef-3d3b-4829-9ded-90f9f624199d\" class=\"fn\"><a href=\"#d6f5c8ef-3d3b-4829-9ded-90f9f624199d\" id=\"d6f5c8ef-3d3b-4829-9ded-90f9f624199d-link\">5<\/a><\/sup> <\/p>\n\n\n\n<p>2018 wurden 19.091 F\u00e4lle aufgrund einer Cannabis-induzierten psychischen St\u00f6rung in Deutschland behandelt. Das entspricht einem Anteil von 0,096 % aller F\u00e4lle. Seit dem Jahr 2000 hat sich die Anzahl der station\u00e4ren Behandlungen fast verf\u00fcnffacht.<sup data-fn=\"c4b079cd-8c47-46a9-b2e8-d235a8a068bc\" class=\"fn\"><a href=\"#c4b079cd-8c47-46a9-b2e8-d235a8a068bc\" id=\"c4b079cd-8c47-46a9-b2e8-d235a8a068bc-link\">6<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Weltweit konsumieren 193 Millionen Menschen. Knapp 10% entwickeln eine Abh\u00e4ngigkeit, bzw. Cannabis Use Disorder (CUD).<sup data-fn=\"6e45ff19-13f5-4af5-9d70-b0182d40cf57\" class=\"fn\"><a href=\"#6e45ff19-13f5-4af5-9d70-b0182d40cf57\" id=\"6e45ff19-13f5-4af5-9d70-b0182d40cf57-link\">7<\/a><\/sup> Eine Studie von 2022 sch\u00e4tzt den Anteil von behandlungsnotwendigen psychischen Erkrankungen jedoch als gering ein.<sup data-fn=\"7f65605c-b240-4d7c-9ff7-f1e96cedd2cc\" class=\"fn\"><a href=\"#7f65605c-b240-4d7c-9ff7-f1e96cedd2cc\" id=\"7f65605c-b240-4d7c-9ff7-f1e96cedd2cc-link\">8<\/a><\/sup><\/p>\n<\/div><\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item\"><summary class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item__title\"><div><strong>Welche negativen Effekte und Risiken gibt es?<\/strong><\/div><\/summary><div class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item__content\">\n<p>Der Konsum bewusstseinsver\u00e4ndernder Substanzen birgt grunds\u00e4tzlich immer Risiken. Das Ausma\u00df der Risiken ist von vielen Faktoren abh\u00e4ngig und unterscheidet sich von Person zu Person. Die Deutsche Hauptstelle Suchtfragen (DHS) beschreibt folgende m\u00f6gliche negativen Effekte von Cannabis<sup data-fn=\"2b288eee-e38e-4fa6-9254-27f95d6e4dcc\" class=\"fn\"><a href=\"#2b288eee-e38e-4fa6-9254-27f95d6e4dcc\" id=\"2b288eee-e38e-4fa6-9254-27f95d6e4dcc-link\">9<\/a><\/sup>:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>verminderte Reaktion und Merkf\u00e4higkeit<\/li>\n\n\n\n<li>\u00dcbelkeit<\/li>\n\n\n\n<li>K\u00e4ltegef\u00fchl<\/li>\n\n\n\n<li>starker Speichelfluss<\/li>\n\n\n\n<li>verschwommenes Sehen<\/li>\n\n\n\n<li>depressive Verstimmung<\/li>\n\n\n\n<li>Angstgef\u00fchle<\/li>\n\n\n\n<li>Herzpochen<\/li>\n\n\n\n<li>Blutdruckabfall<\/li>\n\n\n\n<li>Schwindel<\/li>\n\n\n\n<li>Erinnerungsl\u00fccken<\/li>\n\n\n\n<li>Orientierungslosigkeit<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Die F\u00e4higkeit zu klarem Denken und sinnvollem Handeln ist eingeschr\u00e4nkt. Berauschte Personen sollten deshalb niemals Fahrzeuge oder Maschinen bedienen \u2013 und keine Verantwortung f\u00fcr Kinder \u00fcbernehmen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Gehirn:<\/strong>&nbsp;Cannabis-Dauergebrauch beeintr\u00e4chtigt die Gehirnleistung. Wird der Konsum eingestellt, gehen diese Effekte jedoch meist wieder zur\u00fcck.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Lunge:&nbsp;<\/strong>Wird Cannabis mit Tabak geraucht (auch in Shishas oder Bongs), steigt das Risiko von Lungenfunktionsst\u00f6rungen und Krebserkrankungen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Herz-Kreislauf-System:<\/strong>&nbsp;Bestehende Herzprobleme k\u00f6nnen sich im Einzelfall verschlechtern, weil Cannabinoide manchmal die Herzfrequenz erh\u00f6hen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Psyche:<\/strong>&nbsp;Bestehende psychische Erkrankungen k\u00f6nnen sich bei hochgradigem Cannabiskonsum verschlimmern, schlummernde Psychosen neu ausbrechen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Schwangerschaft:<\/strong>&nbsp;Weil die Schwangerschaft eine empfindliche Phase f\u00fcr die Gehirnentwicklung des Ungeborenen ist, sollte Cannabis wie Alkohol und jede andere Droge gemieden werden.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Einige \u00dcberblicksstudien sehen keine \u00fcberm\u00e4\u00dfige Gefahr f\u00fcr eine langfristige Sch\u00e4digung<sup data-fn=\"f30af95a-1692-4377-ad26-bae344f28c88\" class=\"fn\"><a href=\"#f30af95a-1692-4377-ad26-bae344f28c88\" id=\"f30af95a-1692-4377-ad26-bae344f28c88-link\">10<\/a><\/sup> und verweisen auf methodische Schw\u00e4chen und begrenzte Aussagekraft einzelner Fallstudien<sup data-fn=\"cb0198d4-2d82-48dc-85fa-9b53c475297d\" class=\"fn\"><a href=\"#cb0198d4-2d82-48dc-85fa-9b53c475297d\" id=\"cb0198d4-2d82-48dc-85fa-9b53c475297d-link\">11<\/a><\/sup>. Allgemein werden jedoch Zusammenh\u00e4nge zu psychosozialen Aspekten wie Lern- und Ged\u00e4chtnisleistung, Beeintr\u00e4chtigungen bei Bildung, Besch\u00e4ftigung, Einkommen sowie sozialen Beziehungen festgestellt.<sup data-fn=\"b7030cbc-ec75-43e7-a2ac-b6f339fdff87\" class=\"fn\"><a href=\"#b7030cbc-ec75-43e7-a2ac-b6f339fdff87\" id=\"b7030cbc-ec75-43e7-a2ac-b6f339fdff87-link\">12<\/a><\/sup><\/p>\n<\/div><\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item\"><summary class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item__title\"><div><strong>Wie k\u00f6nnen Risiken reduziert werden?<\/strong><\/div><\/summary><div class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item__content\">\n<p>Es lassen sich mehrere Faktoren f\u00fcr einen riskanten Gebrauch von Cannabis ausmachen. Jenseits von biologischen Aspekten spielen individuelle Verhaltensweisen eine wichtige Rollen, um Risiken zu vermindern.<sup data-fn=\"e19d8f2a-e802-41fd-aa0a-79a6a428ac1b\" class=\"fn\"><a href=\"#e19d8f2a-e802-41fd-aa0a-79a6a428ac1b\" id=\"e19d8f2a-e802-41fd-aa0a-79a6a428ac1b-link\">13<\/a><\/sup> Besonders in Bezug auf m\u00f6gliche Folgesch\u00e4den durch den Konsum von Kindern und Jugendlichen werden folgende zehn Empfehlungen ausgesprochen: <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Abstinenz <\/li>\n\n\n\n<li>Vermeidung fr\u00fchen Konsums<\/li>\n\n\n\n<li>niedrigwirksames THC oder ausgewogenes THC-zu-CBD-Verh\u00e4ltnis, <\/li>\n\n\n\n<li>Verzicht auf synthetisches Cannabis <\/li>\n\n\n\n<li>Vermeidung des Inhalierens von verbranntem Cannabis  <\/li>\n\n\n\n<li>Vermeidung riskanter Inhalationspraktiken<\/li>\n\n\n\n<li>Vermeidung hochfrequenten Konsums<\/li>\n\n\n\n<li>Vermeidung von Autofahren unter Einfluss von Cannabis<\/li>\n\n\n\n<li>G\u00e4nzliche Vermeidung bei Vorerkrankungen im Zusammenhang mit Cannabis<\/li>\n\n\n\n<li>Vermeiden von Kombinationen zuvor genannter Risikoverhaltensweisen (z. B. fr\u00fche und h\u00e4ufige Nutzung).<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item\"><summary class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item__title\"><div><strong>Wie ist die Beziehung von Cannabis zu Psychosen und anderen psychischen Erkrankungen?<\/strong><\/div><\/summary><div class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item__content\">\n<p>Cannabis kann zu psychotischen Symptomen, Halluzinationen und wahnhaftem Erleben f\u00fchren. Bei akuter Wirkung von THC sind diese Symptome jedoch oft nur vor\u00fcbergehend und verschwinden mit Abstinenz<sup data-fn=\"dbf24e4d-8f28-4672-b37b-94538751367a\" class=\"fn\"><a href=\"#dbf24e4d-8f28-4672-b37b-94538751367a\" id=\"dbf24e4d-8f28-4672-b37b-94538751367a-link\">14<\/a><\/sup>. Die Frage nach dem Grad der Beg\u00fcnstigung f\u00fcr chronische St\u00f6rungen, wie schizophrener Psychosen, wird uneinheitlich beantwortet und einige Autoren sehen Probleme mit vorschnellen Diagnosen.<sup data-fn=\"b7388c18-716b-416e-a745-c71940e88a90\" class=\"fn\"><a href=\"#b7388c18-716b-416e-a745-c71940e88a90\" id=\"b7388c18-716b-416e-a745-c71940e88a90-link\">15<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Eine \u00dcberblicksstudie zum Forschungsstand hat \u00fcber 10.000 Einzelstudien zwischen 1989 und 2016 ausgewertet und zur Frage der Beziehung zwischen Cannabis und psychischen Erkrankungen folgendes festgestellt:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Es ist wahrscheinlich, dass Cannabis das Risiko f\u00fcr die Erkrankung an Schizophrenie und anderen Psychosen erh\u00f6ht. Je h\u00f6her der Konsum, desto gr\u00f6\u00dfer das Risiko. <\/li>\n\n\n\n<li>Bei Personen mit Schizophrenie und anderen Psychosen kann eine Vorgeschichte mit Cannabiskonsum mit einer besseren Leistung bei Lern- und Ged\u00e4chtnisaufgaben verbunden sein. <\/li>\n\n\n\n<li>Cannabiskonsum scheint die Wahrscheinlichkeit, an Depressionen, Angstzust\u00e4nden und einer posttraumatischen Belastungsst\u00f6rung zu erkranken, nicht zu erh\u00f6hen. <\/li>\n\n\n\n<li>Bei Personen, bei denen eine bipolare St\u00f6rung diagnostiziert wurde, kann der nahezu t\u00e4gliche Cannabiskonsum mit st\u00e4rkeren Symptomen einer bipolaren St\u00f6rung verbunden sein als bei Nichtkonsumenten. <\/li>\n\n\n\n<li>Es ist wahrscheinlicher, dass starke Cannabiskonsumenten h\u00e4ufiger \u00fcber Selbstmordgedanken berichten als Nichtkonsumenten. Regelm\u00e4\u00dfiger Cannabiskonsum erh\u00f6ht wahrscheinlich das Risiko, eine soziale Angstst\u00f6rung zu entwickeln.<sup data-fn=\"60b2124f-daa3-4be8-9edc-56845fb844c2\" class=\"fn\"><a href=\"#60b2124f-daa3-4be8-9edc-56845fb844c2\" id=\"60b2124f-daa3-4be8-9edc-56845fb844c2-link\">16<\/a><\/sup><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Es ist noch nicht abschlie\u00dfend gekl\u00e4rt, ob Cannabis urs\u00e4chlich f\u00fcr Erkrankungen ist oder ob der Konsum von Cannabis nicht eher dem Zweck der Selbstmedikation bei Personen dient, die grunds\u00e4tzlich ein h\u00f6heres genetisches wie psychosoziales Risiko f\u00fcr Erkrankungen und Krankheitsausbruch besitzen.<sup data-fn=\"267c4e28-cccb-4ddb-9ea2-f25e7bfb32ce\" class=\"fn\"><a href=\"#267c4e28-cccb-4ddb-9ea2-f25e7bfb32ce\" id=\"267c4e28-cccb-4ddb-9ea2-f25e7bfb32ce-link\">17<\/a><\/sup><\/p>\n<\/div><\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item\"><summary class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item__title\"><div><strong>Spielt das Alter eine Rolle?<\/strong><\/div><\/summary><div class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item__content\">\n<p>Ein Zusammenhang von sch\u00e4dlichen Begleiteffekten bis hin zu Entwicklungsst\u00f6rungen bei Kindern und Jugendlichen wurde in vielen Studien festgestellt.<sup data-fn=\"81ba2881-ff8f-4446-a36f-50269dcb6862\" class=\"fn\"><a href=\"#81ba2881-ff8f-4446-a36f-50269dcb6862\" id=\"81ba2881-ff8f-4446-a36f-50269dcb6862-link\">18<\/a><\/sup> Es gibt jedoch auch Untersuchungen, die zu gegenteiligen Ergebnissen kommen.<sup data-fn=\"b32938b6-6f50-476e-929d-37a9e33dced4\" class=\"fn\"><a href=\"#b32938b6-6f50-476e-929d-37a9e33dced4\" id=\"b32938b6-6f50-476e-929d-37a9e33dced4-link\">19<\/a><\/sup> In \u00dcberblicksstudien besteht jedoch weitestgehend Einigkeit dar\u00fcber, dass der Konsum w\u00e4hrend der pr\u00e4genden Phase der Hirnentwicklung bei Kindern und Jugendlichen ein deutliches Risiko darstellt.<sup data-fn=\"0b0c0c98-6f1e-40d2-b1b9-9a276eda8345\" class=\"fn\"><a href=\"#0b0c0c98-6f1e-40d2-b1b9-9a276eda8345\" id=\"0b0c0c98-6f1e-40d2-b1b9-9a276eda8345-link\">20<\/a><\/sup> <\/p>\n\n\n\n<p>Bei Untersuchungen mit Ratten wurde festgestellt, dass Jungtiere nach THC-Konsum Einschr\u00e4nkung bei Ged\u00e4chtnisleistungen, Objekterkennung und Probleml\u00f6sung zeigen. Gleichfalls wurden Langzeitdefizite bei der Lernf\u00e4higkeit beobachtet. Im Gegensatz hierzu haben sich diese Effekte bei erwachsenen Tieren nicht gezeigt.<sup data-fn=\"9ba16df3-0904-478c-91bd-cd9cc324ccd6\" class=\"fn\"><a href=\"#9ba16df3-0904-478c-91bd-cd9cc324ccd6\" id=\"9ba16df3-0904-478c-91bd-cd9cc324ccd6-link\">21<\/a><\/sup><\/p>\n<\/div><\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item\"><summary class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item__title\"><div><strong>Ist Cannabis eine Einstiegsdroge?<\/strong><\/div><\/summary><div class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item__content\">\n<p>Diese Frage ist ein viel diskutierter Punkt, der in der Vergangenheit zu vielen verzerrten Vorstellungen zur Wirkung und Folgen von Cannabiskonsum gef\u00fchrt hat. Es gibt keine eindeutigen Daten, die diese Behauptung zulassen und nicht jede\/r KonsumentIn geht von Cannabis zu st\u00e4rkeren Drogen \u00fcber. <\/p>\n\n\n\n<p>Im Gegenteil; Alkohol und Tabak gehen dem Konsum von Cannabis regelm\u00e4\u00dfig voraus. Soziale Komponenten des Konsumumfelds und Schwarzh\u00e4ndler, die auch andere Dinge anbieten, spielen ebenso eine Rolle. Umso wichtiger ist der Fokus auf Aufkl\u00e4rung, Konsumkompetenz und Pr\u00e4vention, insbesondere f\u00fcr Kinder und Jugendliche.<sup data-fn=\"6e7ea702-2917-46bc-97de-92118179b4e8\" class=\"fn\"><a href=\"#6e7ea702-2917-46bc-97de-92118179b4e8\" id=\"6e7ea702-2917-46bc-97de-92118179b4e8-link\">22<\/a><\/sup><\/p>\n<\/div><\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item\"><summary class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item__title\"><div><strong>Kann Cannabis abh\u00e4ngig machen?<\/strong><\/div><\/summary><div class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item__content\">\n<p>Der Konsum von Cannabis f\u00fchrt nicht automatisch zur Abh\u00e4ngigkeit. Die Wahrscheinlichkeit daf\u00fcr, eine Abh\u00e4ngigkeit zu entwickeln, h\u00e4ngt von vielen Faktoren ab. Hierzu z\u00e4hlen u.a. Alter bei Konsumbeginn, H\u00e4ufigkeit, Wirkst\u00e4rke des THC, Pers\u00f6nlichkeit, Gr\u00fcnde und Motivation sowie Mischkonsum mit anderen Substanzen. Im Vergleich zu Alkohol, Kokain oder Nikotin wird das Suchtrisiko durch Cannabis nicht h\u00f6her eingesch\u00e4tzt.<sup data-fn=\"1f0821da-fef3-41de-bfde-421180cb6f4c\" class=\"fn\"><a href=\"#1f0821da-fef3-41de-bfde-421180cb6f4c\" id=\"1f0821da-fef3-41de-bfde-421180cb6f4c-link\">23<\/a><\/sup> F\u00fcr Deutschland wird eine Cannabisabh\u00e4ngigkeit bei ca. 0,5% der erwachsenen Gesamtbev\u00f6lkerung vermutet.<sup data-fn=\"487a62a4-d108-4357-8230-df0f7945df54\" class=\"fn\"><a href=\"#487a62a4-d108-4357-8230-df0f7945df54\" id=\"487a62a4-d108-4357-8230-df0f7945df54-link\">24<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Abh\u00e4ngigkeit wird unterteilt in psychische und physische Aspekte. Wenn ein starker Wunsch oder Zwang zum Konsum in Kombination mit verminderter Kontrollf\u00e4higkeit zum Konsumverhalten auftritt, sind starke Anzeichen f\u00fcr eine psychische Abh\u00e4ngigkeit gegeben. Wenn Entzugssymptome und eine Toleranzentwicklung auftreten, dann sind starke Anzeichen f\u00fcr eine physische Abh\u00e4ngigkeit gegeben. Beides kann in Verbindung mit Cannabis auftreten.<sup data-fn=\"08319fb5-24f0-470a-9fd8-095da5f30d83\" class=\"fn\"><a href=\"#08319fb5-24f0-470a-9fd8-095da5f30d83\" id=\"08319fb5-24f0-470a-9fd8-095da5f30d83-link\">25<\/a><\/sup><\/p>\n<\/div><\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item\"><summary class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item__title\"><div><strong>Was ist Cannabis Use Disorder (CUD)?<\/strong><\/div><\/summary><div class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item__content\">\n<p>Bei einigen Personen kann der Konsum von Cannabis zu Beeintr\u00e4chtigungen f\u00fchren. Wenn trotz anhaltender Probleme weiter konsumiert wird, spricht man von einer Cannabiskonsumst\u00f6rung (Cannabis Use Disorder; CUD).<sup data-fn=\"c136fa5e-693e-4444-a6e1-43bdae615fb4\" class=\"fn\"><a href=\"#c136fa5e-693e-4444-a6e1-43bdae615fb4\" id=\"c136fa5e-693e-4444-a6e1-43bdae615fb4-link\">26<\/a><\/sup>  <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>US-Daten geben den CUD-Anteil mit 5,8% in der Altersgruppe zwischen 18-25 Jahren an. In der Altersgruppe \u00fcber 26 Jahre betr\u00e4gt der Anteil 1,0%. Bei regelm\u00e4\u00dfigen Konsumenten werden deutlich erh\u00f6hte Werte genannt: 31,8% (18-25) und 15,7% (&gt;26 Jahre).<sup data-fn=\"de336d81-bbb0-41f6-89b3-72b8615c5faa\" class=\"fn\"><a href=\"#de336d81-bbb0-41f6-89b3-72b8615c5faa\" id=\"de336d81-bbb0-41f6-89b3-72b8615c5faa-link\">27<\/a><\/sup><\/li>\n\n\n\n<li>Als statistische Risikogruppe werden junge m\u00e4nnliche Personen (18-25 Jahre) mit geringer Bildung und niedrigem Einkommen bei t\u00e4glichem Konsum ausgemacht.<sup data-fn=\"81b757bc-7ae3-420a-ba44-36ae7dbff8f5\" class=\"fn\"><a href=\"#81b757bc-7ae3-420a-ba44-36ae7dbff8f5\" id=\"81b757bc-7ae3-420a-ba44-36ae7dbff8f5-link\">28<\/a><\/sup>  <\/li>\n\n\n\n<li>Zahlen zu CUD werden auf Grundlage von Interviews, Selbstausk\u00fcnften oder Diagnosedaten mit anschlie\u00dfender Hochrechnung gewonnen. Hierbei kann es jedoch aufgrund von Stigmatisierung, Unkenntnis oder Verharmlosung zu Datenverzerrungen kommen, wenn die Fragen nicht wahrheitsgem\u00e4\u00df beantwortet werden. Bei der Bewertung kommen &#8211; je nach Studie und Erhebung &#8211; unterschiedliche Diagnosestandards zum Einsatz.<sup data-fn=\"328d0d45-32c3-432e-87bc-1c8e548dd54b\" class=\"fn\"><a href=\"#328d0d45-32c3-432e-87bc-1c8e548dd54b\" id=\"328d0d45-32c3-432e-87bc-1c8e548dd54b-link\">29<\/a><\/sup><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>CUD-Raten sind weltweit sehr unterschiedlich und variieren u.a. nach Alter, Konsummuster, Geschlecht und sozio-\u00f6konomischen Faktoren. Entgegen vieler Annahmen ist kein universell zwingender Automatismus zwischen Konsumzahlen und CUD-F\u00e4llen beobachtbar. Trotz eines US-Konsumanstiegs zwischen 2002 und 2016, sind die CUD-F\u00e4lle im gleichen Zeitraum nicht nur f\u00fcr gelegentlichen sondern auch f\u00fcr regelm\u00e4\u00dfigen Konsum zur\u00fcckgegangen.<sup data-fn=\"ae739ae8-718d-4d49-93f5-ac687666a0cc\" class=\"fn\"><a href=\"#ae739ae8-718d-4d49-93f5-ac687666a0cc\" id=\"ae739ae8-718d-4d49-93f5-ac687666a0cc-link\">30<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Die Forschung ist sich einig, dass ein wichtiger Einflussfaktor f\u00fcr die Schadensminimierung im Umgang mit CUD Risikobewusstsein und verl\u00e4ssliche Informationen sind. Dies gilt auch in Bezug auf andere psychische Erkrankungen.<sup data-fn=\"77434a01-6b5b-495c-a555-7c40671bd9f5\" class=\"fn\"><a href=\"#77434a01-6b5b-495c-a555-7c40671bd9f5\" id=\"77434a01-6b5b-495c-a555-7c40671bd9f5-link\">31<\/a><\/sup> Risikogruppen, insbesondere Kinder, Jugendliche und auch junge Erwachsene, sollten prim\u00e4r durch Aufkl\u00e4rung und Unterst\u00fctzung erreicht werden und nicht durch Stigmatisierung und Strafe.<sup data-fn=\"8ed7327d-f3b4-4c3f-89c6-ecc832e16de3\" class=\"fn\"><a href=\"#8ed7327d-f3b4-4c3f-89c6-ecc832e16de3\" id=\"8ed7327d-f3b4-4c3f-89c6-ecc832e16de3-link\">32<\/a><\/sup><\/p>\n<\/div><\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item\"><summary class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item__title\"><div><strong>Wie wird Cannabis als Medizin genutzt?<\/strong><\/div><\/summary><div class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item__content\">\n<p>Cannabis als Nutzpflanze und Medizin ist schon seit vielen Jahrtausenden bekannt. Die fr\u00fcheste Beschreibung stammt aus China, ca. 2700 v. Chr. In der Arabischen Welt ist Cannabis seit ca. 1000 v. Chr. bekannt. Auch in der europ\u00e4ischen Klostermedizin des Mittelalters wurde die Pflanze genutzt. So sind etwas von Hildegard von Bingen ausf\u00fchrliche Therapiebeschreibungen \u00fcberliefert. Sp\u00e4testens im 19. Jahrhundert kommt Cannabis durch den irischen Arzt William B. O&#8217;Shaughnessy in der modernen westlichen Schulmedizin an und wird erfolgreich zur Behandlung von Rheumatismus, Tollwut, Cholera, Starrkrampf, Delirium und Schlafst\u00f6rungen eingesetzt.<sup data-fn=\"01b36d9f-1888-44c3-babe-fde370d9199d\" class=\"fn\"><a href=\"#01b36d9f-1888-44c3-babe-fde370d9199d\" id=\"01b36d9f-1888-44c3-babe-fde370d9199d-link\">33<\/a><\/sup> <\/p>\n\n\n\n<p>Seit 2017 ist Cannabis auch in Deutschland als Medikament verkehrsf\u00e4hig. Bisher gibt es zwei zugelassene Pr\u00e4parate. Dar\u00fcber hinaus ist auch eine Verschreibung von Bl\u00fcten m\u00f6glich. Eine Kosten\u00fcbernahme durch die Krankenkasse kann in F\u00e4llen schwerwiegender Erkrankung erfolgen, wenn keine alternativen Behandlungsmittel in Betracht kommen und Aussicht auf eine sp\u00fcrbare positive Beeinflussung besteht.<sup data-fn=\"5c8b5777-53b7-4b99-9817-2816738271f7\" class=\"fn\"><a href=\"#5c8b5777-53b7-4b99-9817-2816738271f7\" id=\"5c8b5777-53b7-4b99-9817-2816738271f7-link\">34<\/a><\/sup> Die genaue Anzahl der Verschreibungen ist gegenw\u00e4rtig nicht bekannt.<sup data-fn=\"c29e83ed-184c-4b67-b267-ca9f45de0800\" class=\"fn\"><a href=\"#c29e83ed-184c-4b67-b267-ca9f45de0800\" id=\"c29e83ed-184c-4b67-b267-ca9f45de0800-link\">35<\/a><\/sup> Eine positive Anwendung von Medizinalcannabis wird bei folgenden Symptomen als aussichtsreich betrachtet: Schmerzen, Schlafst\u00f6rungen, Appetitmangel, Spastik, \u00c4ngste und Depressivit\u00e4t.<sup data-fn=\"19c0fe3c-3d6f-40a2-aea2-d7a9b65cd513\" class=\"fn\"><a href=\"#19c0fe3c-3d6f-40a2-aea2-d7a9b65cd513\" id=\"19c0fe3c-3d6f-40a2-aea2-d7a9b65cd513-link\">36<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p><em>Wenn du Cannabis aus medizinischen Gr\u00fcnden einnehmen m\u00f6chtest, dann sprich bitte mit deiner <a href=\"https:\/\/asu.kvs-sachsen.de\/arztsuche\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u00c4rztin oder deinem Arzt<\/a><\/em> <em>oder einer anderweitig spezialisierten Stelle.<\/em><\/p>\n<\/div><\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item\"><summary class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item__title\"><div><strong>Wie funktioniert Pr\u00e4vention?<\/strong><\/div><\/summary><div class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item__content\">\n<p>Im Gegensatz zu Null-Toleranz-Haltungen und Angstkampagnen, die auf D\u00e4monisierung und Stigmatisierung aufbauen, setzt sich zunehmend die Erkenntnis durch, dass eine ausgeglichene und evidenzbasierte Risikoaufkl\u00e4rung effektiveren Zugang zu gef\u00e4hrdeten Personen und der Gesamtbev\u00f6lkerung erm\u00f6glicht.<sup data-fn=\"c2ff8383-d47d-49e2-8e9f-2b562c2be005\" class=\"fn\"><a href=\"#c2ff8383-d47d-49e2-8e9f-2b562c2be005\" id=\"c2ff8383-d47d-49e2-8e9f-2b562c2be005-link\">37<\/a><\/sup> Dieser Paradigmenwechsel findet sich nicht nur im Selbstverst\u00e4ndnis vieler professioneller Akteure, sondern auch in Strategieprogrammen von UN, EU und Bundesregierung.<sup data-fn=\"483db9ac-70cd-4c78-9816-a5512fffb219\" class=\"fn\"><a href=\"#483db9ac-70cd-4c78-9816-a5512fffb219\" id=\"483db9ac-70cd-4c78-9816-a5512fffb219-link\">38<\/a><\/sup> Elemente moderner Pr\u00e4ventionsarbeit beinhalten u.a.: <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Aufkl\u00e4rung durch Information <\/li>\n\n\n\n<li>sachliche Benennung von Risiken <\/li>\n\n\n\n<li>Schaffung von Anlaufstellen f\u00fcr Beratung und Behandlung <\/li>\n\n\n\n<li>Ausbau von Therapieangeboten und Infrastruktur f\u00fcr alle Betroffenen <\/li>\n\n\n\n<li>Enttabuisierung, Normalisierung und \u00d6ffnung der Diskussionskultur <\/li>\n\n\n\n<li>Werbung f\u00fcr verantwortlichen Drogengebrauch durch Multiplikatoren und Respektspersonen <\/li>\n\n\n\n<li>Vermeidung von Einseitigkeit und stark emotionaler Argumentation <\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Vier zentrale konzeptionelle Ans\u00e4tze zur Pr\u00e4vention werden unterschieden: Risikofaktor, Entwicklung, sozialer Einfluss und gemeinschaftsspezifischer Ansatz.<sup data-fn=\"0af65260-e644-4a3a-a55e-b7e7708b1921\" class=\"fn\"><a href=\"#0af65260-e644-4a3a-a55e-b7e7708b1921\" id=\"0af65260-e644-4a3a-a55e-b7e7708b1921-link\">39<\/a><\/sup> Neben allgemeinen Informations- und Hilfsangeboten wie Brosch\u00fcren und Infotelefonen<sup data-fn=\"914fc76a-f32f-43d0-808d-0225f21a8140\" class=\"fn\"><a href=\"#914fc76a-f32f-43d0-808d-0225f21a8140\" id=\"914fc76a-f32f-43d0-808d-0225f21a8140-link\">40<\/a><\/sup>, existieren spezifische Aufkl\u00e4rungs- und Hilfsprogramme, die je nach Ziel- und Risikogruppe in unterschiedlichen sozialen Kontexten durchgef\u00fchrt werden. Hierzu z\u00e4hlen u.a. Schulen, Universit\u00e4ten, Nachbarschaften, Peer-Gruppen, Unternehmen und viele mehr. <\/p>\n\n\n\n<p>Ziel ist es, die jeweilige Gruppe in ihrer konkreten Lebensumwelt anzusprechen, f\u00fcr Risiken zu sensibilisieren, Kompetenz und Selbstwirksamkeit zu st\u00e4rken und bei Bedarf an das medizinisch-therapeutische Hilfesystem weiterzuleiten.<sup data-fn=\"04be88b9-9a4b-4e67-8c87-63a3c5556430\" class=\"fn\"><a href=\"#04be88b9-9a4b-4e67-8c87-63a3c5556430\" id=\"04be88b9-9a4b-4e67-8c87-63a3c5556430-link\">41<\/a><\/sup> <\/p>\n<\/div><\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item\"><summary class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item__title\"><div><strong>Was k\u00f6nnen Eltern tun?<\/strong><\/div><\/summary><div class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item__content\">\n<p>Die Entkriminalisierung hat nicht nur vieles sagbar, sondern auch fragbar gemacht. Das gilt auch in Familien mit Kindern und Jugendlichen. Damit Eltern ihrer Rolle als Vorbilder f\u00fcr einen verantwortungsvollen und bewussten Cannabis-Konsum nachkommen k\u00f6nnen, bedarf es vieler offenerer Gespr\u00e4che und sachlicher Information. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Stadt Leipzig hat hierzu eine <a href=\"https:\/\/static.leipzig.de\/fileadmin\/mediendatenbank\/leipzig-de\/Stadt\/02.5_Dez5_Jugend_Soziales_Gesundheit_Schule\/51_Amt_fuer_Jugend_Familie_und_Bildung\/Kinder-_und_Jugendschutz\/Faltblatt_KCanG_Eltern.pdf\">\u00dcbersicht mit Grundlagenwissen und Kontakten<\/a> zusammengestellt. <\/p>\n<\/div><\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item\"><summary class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item__title\"><div><strong>Welche Erfahrungen zur Legalisierung  aus anderen L\u00e4ndern gibt es?<\/strong><\/div><\/summary><div class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item__content\">\n<p>Legalisierung ist nicht gleich Legalisierung. Es bestehen gro\u00dfe Unterschiede zwischen einzelnen L\u00e4ndern und den jeweiligen gesellschaftlichen Verh\u00e4ltnissen und Voraussetzungen. Auch die Details der Legalisierungsmodelle unterscheiden sich. Daher sind die Erfahrungen nicht ohne weiteres \u00fcbertragbar.<sup data-fn=\"748a8679-1fcd-4364-b914-21cd4ac94268\" class=\"fn\"><a href=\"#748a8679-1fcd-4364-b914-21cd4ac94268\" id=\"748a8679-1fcd-4364-b914-21cd4ac94268-link\">42<\/a><\/sup> Dennoch lassen sich in Einzelbereichen Trends ausmachen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Canada<\/strong> hat den Freizeitkonsum seit 2018 legalisiert. Das Fazit nach 5 Jahren ist gemischt. Einerseits sind nicht alle negativen Erwartungen eingetreten. Andererseits konnten auch nicht alle positiven Hoffnungen erf\u00fcllt werden.<sup data-fn=\"ef73788b-2968-4af2-a031-75dd4b656c9f\" class=\"fn\"><a href=\"#ef73788b-2968-4af2-a031-75dd4b656c9f\" id=\"ef73788b-2968-4af2-a031-75dd4b656c9f-link\">43<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Konsumverhalten: Anstieg des Konsums (22% zu 27% zwischen 2017-22). Regelm\u00e4\u00dfiger Konsum blieb jedoch stabil (24% zu 25% zwischen 2017-22)<sup data-fn=\"8ba4d8a6-9eec-4826-a0e7-3c88eb4231b7\" class=\"fn\"><a href=\"#8ba4d8a6-9eec-4826-a0e7-3c88eb4231b7\" id=\"8ba4d8a6-9eec-4826-a0e7-3c88eb4231b7-link\">44<\/a><\/sup><\/li>\n\n\n\n<li>Jugendkonsum: stabiler Konsum unter Jugendlichen zwischen 16 und 19 Jahren (36% zu 37% zwischen 2018-22)<sup data-fn=\"bed6069e-a2c6-4459-9e7c-25353c6898dc\" class=\"fn\"><a href=\"#bed6069e-a2c6-4459-9e7c-25353c6898dc\" id=\"bed6069e-a2c6-4459-9e7c-25353c6898dc-link\">45<\/a><\/sup><\/li>\n\n\n\n<li>Medizinische Behandlung: Bereits vor Legalisierung Anstieg der cannabisbedingten Krankenhausaufenthalte mit psychischen St\u00f6rungen.<sup data-fn=\"3f1ae900-54dc-4709-a42a-a21de14b673a\" class=\"fn\"><a href=\"#3f1ae900-54dc-4709-a42a-a21de14b673a\" id=\"3f1ae900-54dc-4709-a42a-a21de14b673a-link\">46<\/a><\/sup> Anstieg CUD in einer Einzeluntersuchung der PatientInnen einer Uniklinik (17.7% zu 24.3% zwischen 2016-18)<sup data-fn=\"bce082ff-88e1-4dd9-b425-8539081b748e\" class=\"fn\"><a href=\"#bce082ff-88e1-4dd9-b425-8539081b748e\" id=\"bce082ff-88e1-4dd9-b425-8539081b748e-link\">47<\/a><\/sup> Kein Nachweis f\u00fcr einen Anstieg psychotischer Erkrankungen infolge der Legalisierung in Ontario.<sup data-fn=\"2096d78a-2fee-4de1-8dcf-41ad0634956e\" class=\"fn\"><a href=\"#2096d78a-2fee-4de1-8dcf-41ad0634956e\" id=\"2096d78a-2fee-4de1-8dcf-41ad0634956e-link\">48<\/a><\/sup><\/li>\n\n\n\n<li>Schwarzmarkt: starker Anstieg des legalen Bezugs (23% zu 68% zwischen 2018-20)<sup data-fn=\"37d1acd8-a8d2-4422-9899-3c734c9c367e\" class=\"fn\"><a href=\"#37d1acd8-a8d2-4422-9899-3c734c9c367e\" id=\"37d1acd8-a8d2-4422-9899-3c734c9c367e-link\">49<\/a><\/sup><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Uruguay<\/strong> hat Cannabis bereits 2013 legalisiert. Trotz geringer Einhaltung rechtlicher Vorgaben wie Meldepflicht f\u00fcr Eigenanbau und die Weitergabe in einen &#8222;Grauen Markt&#8220;, wird die Legalisierung in Teilen als erfolgreich bezeichnet.<sup data-fn=\"9df0b787-129c-473b-8d30-97f3d7400e0e\" class=\"fn\"><a href=\"#9df0b787-129c-473b-8d30-97f3d7400e0e\" id=\"9df0b787-129c-473b-8d30-97f3d7400e0e-link\">50<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Konsumverhalten: Anstieg des 12-Monate-Konsums bei der Gesamtbev\u00f6lkerung (9,3% zu 14,6% zwischen 2014-18). Anstieg des 30-Tage-Konsums (6,5% zu 8,9% zwischen 2014-18)<sup data-fn=\"d5202eb1-dce2-4158-9898-13a3f0383382\" class=\"fn\"><a href=\"#d5202eb1-dce2-4158-9898-13a3f0383382\" id=\"d5202eb1-dce2-4158-9898-13a3f0383382-link\">51<\/a><\/sup><\/li>\n\n\n\n<li>Jugendkonsum: kein allgemeiner Anstieg, keine Ver\u00e4nderungen bei riskantem und h\u00e4ufigem Konsum bei jungen Menschen.<sup data-fn=\"67cc4b54-647e-4bac-85c0-e7dac9d4b587\" class=\"fn\"><a href=\"#67cc4b54-647e-4bac-85c0-e7dac9d4b587\" id=\"67cc4b54-647e-4bac-85c0-e7dac9d4b587-link\">52<\/a><\/sup><\/li>\n\n\n\n<li>Medizinische Behandlung: R\u00fcckgang des problematischen Konsums\/CUD (16,6% zu 15,8% zwischen 2010-18)<sup data-fn=\"3701f7d2-5e8a-436e-a67f-865a5c6d7bbf\" class=\"fn\"><a href=\"#3701f7d2-5e8a-436e-a67f-865a5c6d7bbf\" id=\"3701f7d2-5e8a-436e-a67f-865a5c6d7bbf-link\">53<\/a><\/sup><\/li>\n\n\n\n<li>Schwarzmarkt: Abnahme von Kontakten zum Schwarzmarkt (70% zu 50% zwischen 2013-17)<sup data-fn=\"bd0a835f-f667-4ef1-9e96-58a3b853ff3f\" class=\"fn\"><a href=\"#bd0a835f-f667-4ef1-9e96-58a3b853ff3f\" id=\"bd0a835f-f667-4ef1-9e96-58a3b853ff3f-link\">54<\/a><\/sup> <\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Sowohl in Canada als auch Uruguay stieg der Konsum bereits lange vor der Legalisierung stetig an. Weiterhin lassen sich nicht alle Entwicklungen abschlie\u00dfend beurteilen, da langfristige Beobachtungen zu den Auswirkungen noch ausstehen.<sup data-fn=\"7a80c730-f60b-4bbd-b2fd-30a3589a0af4\" class=\"fn\"><a href=\"#7a80c730-f60b-4bbd-b2fd-30a3589a0af4\" id=\"7a80c730-f60b-4bbd-b2fd-30a3589a0af4-link\">55<\/a><\/sup> <\/p>\n\n\n\n<p>Grunds\u00e4tzlich ist Legalisierung keine entweder-oder-Diskussion, die sich zwischen absoluter Gefahr und absoluter Harmlosigkeit entscheiden muss. Neben den gesundheitlichen Aspekten geh\u00f6ren auch Fragen zu Gerechtigkeit, Folgen selektiver Strafverfolgung, gesellschaftlicher Desintegration, Stigmatisierung Betroffener und Ausbildung von Konsumkompetenz in das Kalk\u00fcl einer politischen Auseinandersetzung und Entscheidungsfindung.<sup data-fn=\"bcebe8d9-cff3-4588-81d9-e670f89f31ee\" class=\"fn\"><a href=\"#bcebe8d9-cff3-4588-81d9-e670f89f31ee\" id=\"bcebe8d9-cff3-4588-81d9-e670f89f31ee-link\">56<\/a><\/sup><\/p>\n<\/div><\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item\"><summary class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item__title\"><div><strong>Das ist mir zu kompliziert. Wo finde ich Medienquellen?<\/strong><\/div><\/summary><div class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item__content\">\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>The Independent: Marijuana only rarely causes psychosis, April 2017, <a href=\"https:\/\/www.independent.co.uk\/news\/science\/marijuana-psychosis-cause-420-weed-day-cannabis-mental-health-expert-ian-hamilton-a7692436.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Link<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Spiegel: Hinterlassen zwei Joints Spuren im Gehirn von Teenies?, Januar 2019, <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/gesundheit\/diagnose\/cannabis-hinterlassen-zwei-joints-spuren-im-gehirn-von-teenies-a-1248159.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Link<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Mailab: Cannabis wissenschaftlich gepr\u00fcft, Mai 2020, <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/funk\/mailab-996\/funk-cannabis-wissenschaftlich-geprueft-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Link<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Terra X: So beeinflussen uns Cannabinoide, Juni 2020, <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=gmVIYOeLMtA&amp;t=1s\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Link<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Spektrum: &#8222;Cannabis ist keine harmlose Droge, ob legalisiert oder nicht.&#8220;, Januar 2022, <a href=\"https:\/\/www.spektrum.de\/magazin\/legalisierung-warum-cannabis-keine-harmlose-droge-ist\/1957783\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Link<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Quarks: Psychose. Wie gef\u00e4hrlich ist Cannabis?, April 2022, <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=hc_QTrjhYpo\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Link<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>ZDF: Was in Cannabis steckt. So wirkt es im K\u00f6rper, 2023, <a href=\"https:\/\/3d.zdf.de\/cannabis-wirkung-thc-cbd\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Link<\/a>  <\/li>\n\n\n\n<li>MDR: Faktencheck: Ist Cannabis eine Einstiegsdroge?, April 2023, <a href=\"https:\/\/www.ardaudiothek.de\/episode\/faktencheck-von-mdr-aktuell\/ist-cannabis-eine-einstiegsdroge\/mdr-aktuell\/12588851\/\">Link<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Deutschlandfunk: Gesundheitliche Folgen von Cannabis, August 2023, <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/gesundheitliche-folgen-von-cannabis-konsum-dlf-00ba8fd7-100.html\">Link<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Tagesspiegel: Uruguays Erfahrungen mit staatlichem Cannabis, August 2023, <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/uruguays-erfahrungen-mit-staatlichem-cannabis-der-kontakt-der-konsumenten-mit-dem-illegalen-markt-geht-spurbar-zuruck-10273357.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Link<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>ARD Alpha: Wie sich Cannabis-Konsum auf die Gesundheit auswirkt, September 2023, <a href=\"https:\/\/www.ardalpha.de\/wissen\/gesundheit\/gesund-leben\/cannabis-legalisierung-marihuana-hanf-kiffen-rauchen-drogen-rausch-sucht-gesundheit-102.html\">Link<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Doktor Whatson: Wie gef\u00e4hrlich ist Cannabis wirklich?, September 2023, <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=kIv59pet4zs&amp;t=668s\">Link<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>CBC: 5 years of legal cannabis, Oktober 2023, <a href=\"https:\/\/www.cbc.ca\/news\/health\/cannabis-5-year-1.6989993\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Link<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>SWR: Cannabis legalisieren \u2013 PRO und CONTRA aus wissenschaftlicher Sicht, Oktober 2023, <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/wissen\/cannabis-legalisierung-pro-und-contra-108.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Link<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>DW: Faktencheck: Wie (un)gef\u00e4hrlich ist Cannabis?, Februar 2024, <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/faktencheck-wie-ungef\u00e4hrlich-ist-cannabis\/a-65438473\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Link<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Spiegel: Wie Cannabis wirkt und f\u00fcr wen der Konsum gef\u00e4hrlich ist, M\u00e4rz 2024, <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/gesundheit\/cannabis-teil-legalisierung-fuer-wen-der-konsum-gefaehrlich-werden-kann-a-d998440d-94cd-4517-b343-21b507f37136?fbclid=IwAR2Ih_tm-x02FJV55ggBQ88FbtnLgF8bBTEj0ADAN3RnCfzxR9ryBMoKetU\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Link<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Spektrum: Drogenpolitik. Alles f\u00fcr die Gesundheit?, M\u00e4rz 2024, <a href=\"https:\/\/scilogs.spektrum.de\/menschen-bilder\/drogenpolitik-alles-fuer-die-gesundheit\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Link<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Podcast Kater und Affe: Cannabis &#8211; Ist das etwa Sucht?!, Mai 2024, <a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/episode\/3LcFq6mbj6SVYYWVylpTXx?si=jSZYRzZPRG2wgll9Jba1rA\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Link<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item\"><summary class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item__title\"><div><strong>Wo bekomme ich mehr Informationen und Beratung?<\/strong><\/div><\/summary><div class=\"wp-block-themeisle-blocks-accordion-item__content\">\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"https:\/\/www.leipzig.de\/jugend-familie-und-soziales\/gesundheit\/suchthilfe\/suchtberatung-und-behandlung\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Beratungsstellen in Leipzig<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.leipzig.de\/jugend-familie-und-soziales\/gesundheit\/suchthilfe\/suchtselbsthilfe\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Selbsthilfegruppen in Leipzig<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.suchthilfe-sachsen.de\/fileadmin\/dokumente\/datenbank\/Wegweiser2023.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Suchthilfe in Sachsen<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.cannabispraevention.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bundeszentrale f\u00fcr gesundheitliche Aufkl\u00e4rung (BzGA)<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.dhs.de\/suechte\/illegale-drogen\/cannabis\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Deutsche Hauptstelle Suchtfragen (DHS)<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"http:\/\/green-keepers.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Anhang-P06_Informationszettel_Gesundheit_2-Seiten.pdf\">Informationszettel nach \u00a7 <\/a><a href=\"http:\/\/green-keepers.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Anhang-P06_Informationszettel_Gesundheit_2-Seiten.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">21<\/a><a href=\"http:\/\/green-keepers.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Anhang-P06_Informationszettel_Gesundheit_2-Seiten.pdf\"> Abs. 2 KCanG<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/details>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fu\u00dfnoten<\/strong><\/p>\n\n\n<ol class=\"wp-block-footnotes\"><li id=\"7eb47d5f-8707-4b62-8b87-2991dc4fe07e\">Tetrahydrocannabinol (THC) wurde erstmals durch Gaoni und Mechoulam im Jahr 1964 isoliert, vgl. Gaoni\/Mechoulam:\u00a0<em>Isolation, Structure, and Partial Synthesis of an Active Constituent of Hashish.<\/em>\u00a0In:\u00a0<em>Journal of the American Chemical Society.<\/em>\u00a086, 1964, S.\u00a01646,\u00a0<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1021\/ja01062a046\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">doi:10.1021\/ja01062a046<\/a>. Seither wurden \u00fcber 100 weitere Cannabinoide entdeckt, vgl. Aizpurua-Olaizola et al:\u00a0<em>Evolution of the Cannabinoid and Terpene Content during the Growth of Cannabis sativa Plants from Different Chemotypes<\/em>\u00a0ACS Publications, J. Nat. Prod., 2016, 79 (2), S. 324\u2013331,\u00a0<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1021\/acs.jnatprod.5b00949\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">doi:10.1021\/acs.jnatprod.5b00949<\/a>  <a href=\"#7eb47d5f-8707-4b62-8b87-2991dc4fe07e-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 1\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"a38c5032-aab5-4cac-83d8-b922b6d6a52c\">Weiterf\u00fchrend zu neurologischen Ursachen und Effekten: vgl. Green et al (2023). How Cannabis Works in the Brain. In D&#8217;Souza; Castle; Murray (Eds.),\u00a0<em>Marijuana and Madness<\/em>\u00a0(pp. 1-11). Cambridge: Cambridge University Press. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1017\/9781108943246\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1017\/9781108943246<\/a>  <a href=\"#a38c5032-aab5-4cac-83d8-b922b6d6a52c-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 2\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"cf45c254-c3c5-458b-8036-7e3314aad405\">vgl. Stadt Leipzig, Suchtbericht 2023, S. 6 und S. 23: <a href=\"https:\/\/static.leipzig.de\/fileadmin\/mediendatenbank\/leipzig-de\/Stadt\/02.5_Dez5_Jugend_Soziales_Gesundheit_Schule\/53_Gesundheitsamt\/Sucht\/Suchtbericht_2023.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/static.leipzig.de\/fileadmin\/mediendatenbank\/leipzig-de\/Stadt\/02.5_Dez5_Jugend_Soziales_Gesundheit_Schule\/53_Gesundheitsamt\/Sucht\/Suchtbericht_2023.pdf<\/a> <a href=\"#cf45c254-c3c5-458b-8036-7e3314aad405-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 3\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"bb9be8ce-01b5-4951-b6db-b685ee59d1b4\">Die Stadt Leipzig z\u00e4hlte im Jahr 2021 insgesamt 504.269 Personen \u00fcber 18 Jahre und in der Altersgruppe zwischen 15 und 65 Jahren insgesamt 396.207 Personen. Da die Cannabis-Zahlen der Leipziger Suchtberatung nicht nach Altersgruppen differenziert sind und a) anzunehmen ist, dass sich auch Minderj\u00e4hrige darunter finden und b) die Daten des Epidemiologischen Surveys (ESA) nur die Erwachsenen bis 64 Jahre ber\u00fccksichtigt, erscheint die Gruppe der Erwerbsf\u00e4higen mit 396.207 als n\u00e4herungsf\u00e4hige Gr\u00f6\u00dfe, um beide Datens\u00e4tze zu vergleichen. In Leipzig leben demnach ca. 34.866 Personen, die Cannabis konsumieren (8,8 % nach ESA). Davon haben 3.486 einen problematischen Konsum (10 % nach ESA). Beratung und Behandlung wurde in 636 F\u00e4llen durchgef\u00fchrt. Nicht einbezogen in diese Z\u00e4hlung sind allerdings die Beratungen, die von Hausarztpraxen oder von anderem Fachpersonal im Gesundheits- oder Sozialwesen durchgef\u00fchrt werden &#8211; wobei hier regelm\u00e4\u00dfig von einer nachfolgenden Verweisberatung an die Drogen- und Suchtberatungsstellen ausgegangen werden kann. vgl. Be\u00f6lkerungsbestand nach Altersgruppen in der Stadt Leipzig: <a href=\"https:\/\/statistik.leipzig.de\/statcity\/table.aspx?cat=2&amp;rub=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/statistik.leipzig.de\/statcity\/table.aspx?cat=2&amp;rub=2 <\/a> <a href=\"#bb9be8ce-01b5-4951-b6db-b685ee59d1b4-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 4\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"d6f5c8ef-3d3b-4829-9ded-90f9f624199d\">Das <a href=\"https:\/\/www.esa-survey.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Epidemiologische Suchtsurvey (ESA)<\/a> f\u00fchrt regelm\u00e4\u00dfig Befragungen zum Konsumverhalten durch. Der Anteil der Konsumenten, die in den letzten 12 Monaten mindestens einmal Cannabis konsumiert haben und einen problematischen Konsum entsprechend des <a href=\"https:\/\/www.emcdda.europa.eu\/drugs-library\/severity-dependence-scale_en\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Severity of Dependence Scale (SDS)<\/a> aufweisen, betr\u00e4gt 2,5 % in Bezug auf die gesamte erwachsene Bev\u00f6lkerung. Das entspricht 1,3 Millionen Personen. Der SDS stellt 5 Fragen zum Konsum, bei denen die Antworten mit Werten von 0-3 gewichtet werden. Maximal sind 15 Punkte erreichbar. Bei mehr als 2 Punkten wird von einem problematischen Konsum gesprochen, der auf Abh\u00e4ngigkeit hindeutet. Der Anteil von einem Viertel der problematischen Konsumenten gemessen an allen<br>Cannabiskonsumenten ergibt sich aus dem Verh\u00e4ltnis von 1,3 Millionen zu 4,5 Millionen. Im Einklang mit dem methodischen Setting der epidemiologischen Suchtbefragung, wurden diese Daten von Ergebnissen aus einem Sample von 9.000 Personen gewonnen und anschlie\u00dfend in das Verh\u00e4ltnis zu der erwachsenen Gesamtbev\u00f6lkerung Deutschlands gesetzt. vgl. Rauschert et al. The use of psychoactive substances in Germany\u2014findings from the Epidemiological Survey of Substance Abuse 2021. Dtsch Arztebl Int 2022; 119: 527\u201334. <a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/int\/archive\/article\/226333\/The-use-of-psychoactive-substances-in-Germany-findings-from-the-Epidemiological-Survey-of-Substance-Abuse-2021\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">DOI: 10.3238\/arztebl.m2022.0244<\/a> <a href=\"#d6f5c8ef-3d3b-4829-9ded-90f9f624199d-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 5\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"c4b079cd-8c47-46a9-b2e8-d235a8a068bc\"><em>&#8222;Unsere Auswertung legt nahe, dass die Krankenhauseinweisungen und station\u00e4ren Behandlungen von Patienten mit psychischen und Verhaltensst\u00f6rungen aufgrund des Konsums von Cannabinoiden in Deutschland zwischen 2000 und 2018 deutlich zugenommen haben. Obwohl wir die Ursachen der beobachteten Trends nicht kl\u00e4ren k\u00f6nnen, unterstreichen unsere Ergebnisse die Notwendigkeit einer angemessenen Pr\u00e4vention von psychischen und Verhaltensst\u00f6rungen aufgrund der Verwendung von Cannabinoiden&#8220;<\/em>, vgl. Gahr et al. Incidence of inpatient cases with mental disorders due to use of cannabinoids in Germany: a nationwide evaluation,\u00a0<em>European Journal of Public Health<\/em>, Volume 32, Issue 2, April 2022, Pages 239\u2013245, <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1093\/eurpub\/ckab207\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1093\/eurpub\/ckab207<\/a> <a href=\"#c4b079cd-8c47-46a9-b2e8-d235a8a068bc-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 6\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"6e45ff19-13f5-4af5-9d70-b0182d40cf57\"><em>&#8222;Die Cannabiskonsumst\u00f6rung (CUD) ist ein untersch\u00e4tztes Risiko des Cannabiskonsums, von dem etwa 10 % der 193 Millionen Cannabiskonsumenten weltweit betroffen sind. Die Belastungen f\u00fcr die individuelle und \u00f6ffentliche Gesundheit sind geringer als bei anderen Formen des Drogenkonsums, aber CUD macht aufgrund der weltweit hohen Pr\u00e4valenz des Cannabiskonsums einen erheblichen Anteil der Personen aus, die wegen Drogenkonsumst\u00f6rungen eine Behandlung suchen. Kognitive Verhaltenstherapie, Motivationssteigerungstherapie und Notfallmanagement k\u00f6nnen den Cannabiskonsum und die mit Cannabis verbundenen Probleme erheblich reduzieren, dauerhafte Abstinenz ist jedoch keine h\u00e4ufige Folge. Die Behandlung von Cannabiskonsum und CUD wird oft durch komorbide psychische St\u00f6rungen und andere Substanzst\u00f6rungen erschwert. Staaten, die den medizinischen und nichtmedizinischen Cannabiskonsum legalisieren, sollten Benutzer \u00fcber die Risiken von CUD informieren und Informationen dar\u00fcber bereitstellen, wie sie Hilfe erhalten, wenn sie psychische und\/oder physische Gesundheitsprobleme im Zusammenhang mit Cannabis entwickeln.&#8220;<\/em>, so das Ergebnis der Studie von Connor et al, Cannabis use and cannabis use disorder. Nat Rev Dis Primers. 2021 Feb 25;7(1):16. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1038\/s41572-021-00247-4\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1038\/s41572-021-00247-4<\/a> <a href=\"#6e45ff19-13f5-4af5-9d70-b0182d40cf57-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 7\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"7f65605c-b240-4d7c-9ff7-f1e96cedd2cc\"><em>&#8222;Cannabis, eine weit verbreitete psychoaktive Substanz, kann bei Menschen, die Cannabis konsumieren <em>(people who use cannabis, PWUC)<\/em>, akute Cannabis-assoziierte psychotische Symptome (CAPS) ausl\u00f6sen. Wir fanden heraus, dass 0,47 % PWUC \u00fcber das lebenslange Auftreten von CAPS berichteten, definiert als das Auftreten von Halluzinationen und\/oder Paranoia, die nach dem Konsum von Cannabis eine medizinische Notfallbehandlung erforderten. Dar\u00fcber hinaus war das Risiko bei Personen erh\u00f6ht, die \u00fcberwiegend hochwirksames Harz konsumierten, bei Personen, die Cannabis mit Tabak mischten und bei Personen mit einer diagnostizierten Psychose, bipolaren St\u00f6rung, Angstzust\u00e4nden oder Depressionen. Insgesamt k\u00f6nnen akute selbstlimitierende psychotische Symptome im Zusammenhang mit Cannabiskonsum bei etwa 1 von 200 PWUC im Leben auftreten. Einige Personen k\u00f6nnten besonders empfindlich auf die negativen psychologischen Auswirkungen von Cannabis reagieren, beispielsweise junge Menschen oder Menschen mit bereits bestehenden psychischen Anf\u00e4lligkeiten. Angesichts der Tendenzen zur Legalisierung von Freizeit-Cannabis sollte sich mehr Forschung auf die potenziellen Sch\u00e4den im Zusammenhang mit dem Cannabiskonsum konzentrieren, um PWUC und die \u00d6ffentlichkeit \u00fcber die mit seinem Konsum verbundenen Risiken aufzukl\u00e4ren.&#8220;<\/em>, vgl. Schoeler et al, Rates and correlates of cannabis-associated psychotic symptoms in over 230,000 people who use cannabis.\u00a0<em>Transl Psychiatry<\/em>\u00a012, 369 (2022). <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1038\/s41398-022-02112-8\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1038\/s41398-022-02112-8<\/a> <a href=\"#7f65605c-b240-4d7c-9ff7-f1e96cedd2cc-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 8\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"2b288eee-e38e-4fa6-9254-27f95d6e4dcc\">Vgl. Deutsche Hauptstelle f\u00fcr Suchtfragen (DHS): <a href=\"https:\/\/www.dhs.de\/suechte\/illegale-drogen\/cannabis\/risiken\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.dhs.de\/suechte\/illegale-drogen\/cannabis\/risiken<\/a> <a href=\"#2b288eee-e38e-4fa6-9254-27f95d6e4dcc-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 9\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"f30af95a-1692-4377-ad26-bae344f28c88\"><em>&#8222;Die Zusammenh\u00e4nge zwischen Cannabiskonsum und kognitiven Funktionen sind in Querschnittsstudien an Jugendlichen und jungen Erwachsenen gering und k\u00f6nnten f\u00fcr die meisten Personen von fragw\u00fcrdiger klinischer Bedeutung sein. Dar\u00fcber hinaus verringert eine Abstinenz von mehr als 72 Stunden die mit dem Cannabiskonsum verbundenen kognitiven Defizite. Obwohl andere Ergebnisse (z. B. Psychosen) in den eingeschlossenen Studien nicht untersucht wurden, deuten die Ergebnisse darauf hin, dass fr\u00fchere Studien  bei Jugendlichen das Ausma\u00df und die Persistenz kognitiver Defizite im Zusammenhang mit der Nutzung von Cannabis m\u00f6glicherweise \u00fcberbewertet haben. Gemeldete Defizite k\u00f6nnen Resteffekte einer akuten Anwendung oder eines &#8218;Entzugs&#8216; widerspiegeln&#8220;<\/em>, so die Studie von Scott et al.(2018): Association of Cannabis With Cognitive Functioning in Adolescents and Young Adults: A Systematic Review and Meta-analysis. <em>JAMA Psychiatry.\u00a0<\/em>2018;75(6):585-595. <a href=\"http:\/\/dx.doi.org\/10.1001\/jamapsychiatry.2018.0335\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">doi:10.1001\/jamapsychiatry.2018.0335<\/a> <a href=\"#f30af95a-1692-4377-ad26-bae344f28c88-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 10\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"cb0198d4-2d82-48dc-85fa-9b53c475297d\"><em>&#8222;Dar\u00fcber hinaus m\u00fcssen sich Beobachtungsstudien h\u00e4ufig mit St\u00f6rfaktoren im Zusammenhang mit dem Konsum mehrerer Substanzen auseinandersetzen, was die Beantwortung von Fragen zu den Auswirkungen von \u201enur Cannabis\u201c auf die gesundheitlichen Auswirkungen erschwert. Dar\u00fcber hinaus umfassten die Proben in einigen F\u00e4llen unterschiedliche Bev\u00f6lkerungsgruppen (d. h. Jugendliche vs. Erwachsene), eine Vorgeschichte des Cannabiskonsums (d. h. chronisch vs. akut) und Konsummuster (d. h. H\u00e4ufigkeit, Dosis, Menge) \u2013 die alle gemischte oder inkonsistente Ergebnisse daf\u00fcr lieferten, dass Cannabis bestimmte <em>Auswirkungen<\/em> verursacht. Weitere Einschr\u00e4nkungen sind fehlende L\u00e4ngsschnittbewertungen und kleine Studienkohorten. Es bestehen auch Bedenken hinsichtlich der breiten Berichterstattungsstandards in allen Bereichen der Cannabisforschung. Beispielsweise wurden in mehreren systematischen \u00dcberpr\u00fcfungen zur Kognition, die im Kapitel \u201ePsychosozial\u201c des Berichts diskutiert wurden, die Methoden zur Bewertung der Evidenz f\u00fcr jeden Endpunkt nicht einheitlich beschrieben. Das hei\u00dft, die \u00dcberpr\u00fcfungen umfassen Bewertungen der St\u00e4rke und Konsistenz der Evidenz f\u00fcr jedes Ergebnis, sie lieferten jedoch weniger Informationen zu Themen wie Studiendesign und statistischen Analysen.&#8220;<\/em>, vgl. National Academies of Sciences, Engineering, and Medicine. 2017.\u00a0<em>The Health Effects of Cannabis and Cannabinoids: The Current State of Evidence and Recommendations for Research<\/em>, S.36f,  Washington, DC: The National Academies Press. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.17226\/24625\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/doi.org\/10.17226\/24625<\/a> <a href=\"#cb0198d4-2d82-48dc-85fa-9b53c475297d-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 11\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"b7030cbc-ec75-43e7-a2ac-b6f339fdff87\">Vgl. National Academies of Sciences, Engineering, and Medicine. 2017.\u00a0<em>The Health Effects of Cannabis and Cannabinoids: The Current State of Evidence and Recommendations for Research<\/em>, S. 267, Washington, DC: The National Academies Press. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.17226\/24625\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/doi.org\/10.17226\/24625<\/a> <a href=\"#b7030cbc-ec75-43e7-a2ac-b6f339fdff87-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 12\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"e19d8f2a-e802-41fd-aa0a-79a6a428ac1b\"><em>&#8222;Es gibt Hinweise darauf, dass ein erheblicher Teil des Risikos gesundheitssch\u00e4dlicher Folgen des Cannabiskonsums durch informierte Verhaltensentscheidungen der Konsumenten verringert werden kann. Die evidenzbasierten LRCUG (Lower-Risk Cannabis Use Guidelines<\/em>)<em> dient als Aufkl\u00e4rungs- und Interventionsinstrument auf Bev\u00f6lkerungsebene, um solche Benutzer \u00fcber Entscheidungen im Hinblick auf bessere Ergebnisse im Bereich der \u00f6ffentlichen Gesundheit zu informieren. Um wirksam zu sein, sollten die LRCUG jedoch systematisch kommuniziert und durch wichtige Regulierungsma\u00dfnahmen (z. B. Kennzeichnung von Cannabisprodukten, Inhaltsregulierung) unterst\u00fctzt werden. Alle diese Ma\u00dfnahmen sind im Zuge der neuen Legalisierungsregime konkret m\u00f6glich und sollten von den Regulierungsbeh\u00f6rden aktiv umgesetzt werden. Die Auswirkungen die LRCUG auf Bev\u00f6lkerungsebene auf die Reduzierung der mit Cannabiskonsum verbundenen Gesundheitsrisiken sollten bewertet werden.&#8220;<\/em>, vgl. Fischer et al, Lower-Risk Cannabis Use Guidelines: A Comprehensive Update of Evidence and Recommendations. Am J Public Health. 2017 Aug;107(8):e1-e12. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.2105\/ajph.2017.303818\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/doi.org\/10.2105\/ajph.2017.303818<\/a> <a href=\"#e19d8f2a-e802-41fd-aa0a-79a6a428ac1b-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 13\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"dbf24e4d-8f28-4672-b37b-94538751367a\">Vgl. D&#8217;Souza; Castle; Murray (Eds.),\u00a0<em>Marijuana and Madness<\/em>  <a href=\"#dbf24e4d-8f28-4672-b37b-94538751367a-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 14\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"b7388c18-716b-416e-a745-c71940e88a90\"><em>&#8222;Ohne Zweifel wurde in der Vergangenheit oft vorschnell die Diagnose einer &#8218;cannabisinduzierten Psychose&#8216; gestellt, indem aus einer zeitlichen Koinzidenz mehr oder weniger automatisch ein kausaler Zusammenhang hergestellt wurde&#8220;<\/em>, vgl. M\u00fcller-Vahl: Kap. III. Wirkungen und Nebenwirkungen, Psychische Wirkungen von Cannabis und cannabisbasierten Medikamenten, S. 87-97, in: M\u00fcller-Vahl; Grothenhermen (Hg): Cannabis und Cannabinoide in der Medizin, Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Berlin, 2020 <a href=\"#b7388c18-716b-416e-a745-c71940e88a90-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 15\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"60b2124f-daa3-4be8-9edc-56845fb844c2\">Vgl. National Academies of Sciences, Engineering, and Medicine. 2017.\u00a0<em>The Health Effects of Cannabis and Cannabinoids: The Current State of Evidence and Recommendations for Research<\/em>, S. 289, Washington, DC: The National Academies Press. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.17226\/24625\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/doi.org\/10.17226\/24625<\/a> <a href=\"#60b2124f-daa3-4be8-9edc-56845fb844c2-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 16\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"267c4e28-cccb-4ddb-9ea2-f25e7bfb32ce\">Zur Hypothese der Selbstmedikation, vgl. Hall et al. (2023). Policy Implications of the Evidence on Cannabis Use and Psychosis. In: D&#8217;Souza; Castle;  Murray (Eds.),\u00a0<em>Marijuana and Madness<\/em>\u00a0(pp. 51-60). Cambridge: Cambridge University Press. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1017\/9781108943246\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1017\/9781108943246<\/a>, zur Forschungsgeschichte des Zusammenhangs zwischen Cannabis und Schizophrenie, vgl. Hamilton, Ian (2017) Cannabis, psychosis and schizophrenia : unravelling a complex interaction. Addiction. pp. 1653-1657. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1111\/add.13826\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1111\/add.13826<\/a>, sowie erg\u00e4nzend: Hamilton et al. Cannabis and Psychosis: Are We any Closer to Understanding the Relationship?. <em>Curr Psychiatry Rep<\/em> 21, 48 (2019). <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1007\/s11920-019-1044-x\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1007\/s11920-019-1044-x<\/a>  <a href=\"#267c4e28-cccb-4ddb-9ea2-f25e7bfb32ce-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 17\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"81ba2881-ff8f-4446-a36f-50269dcb6862\">Vgl. Albaugh et al. Association of Cannabis Use During Adolescence With Neurodevelopment. JAMA Psychiatry. 2021 Jun 16;78(9):1\u201311. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1001\/jamapsychiatry.2021.1258\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1001\/jamapsychiatry.2021.1258<\/a> <a href=\"#81ba2881-ff8f-4446-a36f-50269dcb6862-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 18\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"b32938b6-6f50-476e-929d-37a9e33dced4\"><em>&#8222;Der Freizeit-Cannabiskonsum hat in letzter Zeit als umweltbedingter Risikofaktor, der das Auftreten von Psychosen ausl\u00f6st, erheblich an Bedeutung gewonnen. Bisher gibt es jedoch keine einheitlichen Belege daf\u00fcr, dass Cannabis bei Personen mit einem klinisch hohen Risiko (CHR) f\u00fcr eine Psychose mit negativen Folgen verbunden ist. Die vorliegende Studie verfolgte den Cannabiskonsum \u00fcber einen Zeitraum von zwei Jahren und untersuchte seine Zusammenh\u00e4nge mit klinischen und neurokognitiven Ergebnissen sowie den Medikamentenraten. CHR-Jugendliche, die kontinuierlich Cannabis konsumierten, hatten im Laufe der Zeit eine bessere Neurokognition und soziale Funktionsf\u00e4higkeit und einen geringeren Medikamentenkonsum im Vergleich zu Nichtkonsumenten. \u00dcberraschenderweise besserten sich die klinischen Symptome im Laufe der Zeit trotz der Verringerung der Medikation<strong>.<\/strong>&#8222;<\/em>, vgl. Carri\u00f3n et al, Recreational cannabis use over time in individuals at clinical high risk for psychosis: Lack of associations with symptom, neurocognitive, functioning, and treatment patterns, Psychiatry Research,Volume 328, 2023, <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.psychres.2023.115420\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.psychres.2023.115420<\/a>. <a href=\"#b32938b6-6f50-476e-929d-37a9e33dced4-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 19\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"0b0c0c98-6f1e-40d2-b1b9-9a276eda8345\"><em>&#8222;Bei jungen Menschen ist die kognitive Leistungsf\u00e4higkeit in einigen Bereichen (z. B. IQ, verbales Lernen) ver\u00e4ndert, w\u00e4hrend sie regelm\u00e4\u00dfig Cannabis konsumieren. Es gibt zwei wichtige Botschaften an Jugendliche und junge Erwachsene: Erstens hat Cannabis potenziell sch\u00e4dliche Auswirkungen auf die Kognition, das Gehirn und die Bildungsergebnisse, die \u00fcber eine akute Vergiftung hinaus anhalten. Zweitens scheint sich die beeintr\u00e4chtigte kognitive Funktion bei Cannabiskonsumenten mit anhaltender Abstinenz zu verbessern.&#8220;<\/em>, vgl. Lorenzetti et al (2020). Adolescent cannabis use, cognition, brain health and educational outcomes: A review of the evidence. European Neuropsychopharmacology. 36. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.euroneuro.2020.03.012\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.euroneuro.2020.03.012<\/a> <a href=\"#0b0c0c98-6f1e-40d2-b1b9-9a276eda8345-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 20\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"9ba16df3-0904-478c-91bd-cd9cc324ccd6\">Vgl. Zamberletti et al (2023). The Impact of Adolescent Exposure to Cannabis on the Brain: A Focus on Animal Studies. In D&#8217;Souza; Castle; Murray (Eds.),\u00a0<em>Marijuana and Madness<\/em>\u00a0(pp. 61-67). Cambridge: Cambridge University Press. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1017\/9781108943246\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1017\/9781108943246<\/a> <a href=\"#9ba16df3-0904-478c-91bd-cd9cc324ccd6-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 21\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"6e7ea702-2917-46bc-97de-92118179b4e8\"><em>&#8222;Einige Untersuchungen deuten darauf hin, dass der Konsum von Marihuana wahrscheinlich dem Konsum anderer legaler und illegaler Substanzen vorausgeht. Die Mehrheit der Menschen, die Marihuana konsumieren, konsumiert jedoch keine anderen, \u201eh\u00e4rteren\u201c Substanzen. Au\u00dferdem tritt Kreuzsensibilisierung nicht nur bei Marihuana auf. Alkohol und Nikotin bereiten das Gehirn auch auf eine verst\u00e4rkte Reaktion auf andere Drogen vor und werden wie Marihuana typischerweise auch konsumiert, bevor eine Person zu anderen, sch\u00e4dlicheren Substanzen \u00fcbergeht. Es ist wichtig zu beachten, dass neben biologischen Mechanismen auch andere Faktoren wie das soziale Umfeld einer Person von entscheidender Bedeutung f\u00fcr das Risiko, Drogen zu konsumieren sind. Eine Alternative zur Einstiegsdrogenhypothese besteht darin, dass Menschen, die anf\u00e4lliger f\u00fcr den Drogenkonsum sind, einfach eher mit leicht verf\u00fcgbaren Mitteln beginnen. Substanzen wie Marihuana, Tabak oder Alkohol und ihre daraus resultierenden sozialen Interaktionen mit anderen Drogenkonsumenten erh\u00f6hen ihre Chancen, andere Drogen auszuprobieren. Weitere Forschung ist erforderlich, um dieser Frage nachzugehen.\u201c<\/em>, vgl. NIDA. 2023, October 5. Is marijuana a gateway drug?. <a href=\"https:\/\/nida.nih.gov\/publications\/research-reports\/marijuana\/marijuana-gateway-drug\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/nida.nih.gov\/publications\/research-reports\/marijuana\/marijuana-gateway-drug<\/a>  <a href=\"#6e7ea702-2917-46bc-97de-92118179b4e8-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 22\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"1f0821da-fef3-41de-bfde-421180cb6f4c\">&#8222;<em>Cannabiskonsum f\u00fchrt nicht automatisch in eine Abh\u00e4ngigkeit. Expertinnen und Experten sind sich dar\u00fcber einig, dass das Suchtpotenzial von Cannabis im Vergleich zu\u00a0anderen berauschenden Substanzen\u00a0gering ist. Genaue Zahlen dazu, wie hoch es tats\u00e4chlich ist, schwanken je nach Untersuchung und liegen zwischen zwei und neun Prozent der regelm\u00e4\u00dfig Konsumierenden. Wurde mit dem Cannabiskonsum bereits im Jugendalter begonnen, steigt das Risiko auf 17 Prozent. F\u00fcr Personen, die t\u00e4glich kiffen, sogar auf 25 bis 50 Prozent. Zum Vergleich:\u00a0Das Risiko, durch den gewohnheitsm\u00e4\u00dfigen Konsum in eine Abh\u00e4ngigkeit zu geraten, liegt f\u00fcr Nikotin bei 67,5 Prozent, f\u00fcr Alkohol bei 22,7 Prozent und f\u00fcr Kokain bei 20,9 Prozent.&#8220;<\/em>, vgl. Barmer Krankenkasse:\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.barmer.de\/gesundheit-verstehen\/medizin\/cannabis\/abhaengigkeit-entzug-1132250\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.barmer.de\/gesundheit-verstehen\/medizin\/cannabis\/abhaengigkeit-entzug-1132250<\/a> sowie M\u00fcller-Vahl: Kap. III. Wirkungen und Nebenwirkungen, Psychische Wirkungen von Cannabis und cannabisbasierten Medikamenten, in: M\u00fcller-Vahl; Grotenhermen (Hg): Cannabis und Cannabinoide in der Medizin, S. 87-97, Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Berlin, 2020.  <a href=\"#1f0821da-fef3-41de-bfde-421180cb6f4c-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 23\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"487a62a4-d108-4357-8230-df0f7945df54\">Vgl. Grotenhermen: Kap. VII. Kontroverse Themen, Wie gro\u00df ist das Abh\u00e4ngigkeitsrisiko, in: M\u00fcller-Vahl; Grotenhermen (Hg): Cannabis und Cannabinoide in der Medizin, S. 295-299, Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Berlin, 2020  <a href=\"#487a62a4-d108-4357-8230-df0f7945df54-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 24\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"08319fb5-24f0-470a-9fd8-095da5f30d83\">Vgl. Curran, H., Lawn, W., &amp; Freeman, T. (2023). Cannabis and Addiction. In D&#8217;Souza; Castle; Murray (Eds.),\u00a0<em>Marijuana and Madness<\/em>\u00a0(pp. 299-309). Cambridge: Cambridge University Press. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1017\/9781108943246\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1017\/9781108943246<\/a> <a href=\"#08319fb5-24f0-470a-9fd8-095da5f30d83-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 25\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"c136fa5e-693e-4444-a6e1-43bdae615fb4\"><em>&#8222;W\u00e4hrend einige Personen Cannabis ohne Schaden konsumieren, leiden andere unter akuten kognitiven\/motorischen Beeintr\u00e4chtigungen, Entzugserscheinungen, Atemwegsbeschwerden, Fahrzeugunf\u00e4llen, anderen akuten Symptomen, die eine Behandlung erfordern, und einer Cannabiskonsumst\u00f6rung. Die Cannabiskonsumst\u00f6rung (CUD) ist durch anhaltenden Cannabiskonsum trotz anhaltender damit verbundener Probleme gekennzeichnet und geht mit erheblicher Komorbidit\u00e4t und Beeintr\u00e4chtigung einher.&#8220; <\/em>, vgl. Hasin (2023). The Epidemiology of Cannabis Use and Cannabis Use Disorder, In: D&#8217;Souza; Castle; Murray (Eds.),\u00a0<em>Marijuana and Madness<\/em>\u00a0(pp. 31-42). Cambridge: Cambridge University Press. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1017\/9781108943246\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1017\/9781108943246<\/a> <a href=\"#c136fa5e-693e-4444-a6e1-43bdae615fb4-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 26\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"de336d81-bbb0-41f6-89b3-72b8615c5faa\">Vgl. Santaella-Tenorio et al: Cannabis use disorder among people using cannabis daily\/almost daily in the United States, 2002-2016. Drug Alcohol Depend. 2019 Dec 1;205:107621. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.drugalcdep.2019.107621\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.drugalcdep.2019.107621<\/a> <a href=\"#de336d81-bbb0-41f6-89b3-72b8615c5faa-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 27\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"81b757bc-7ae3-420a-ba44-36ae7dbff8f5\">vgl. NSDUH 2019 (Substance Abuse and Mental Health Services Administration 2020), zitiert nach Hasin (2023). The Epidemiology of Cannabis Use and Cannabis Use Disorder, In: D&#8217;Souza; Castle; Murray (Eds.),\u00a0<em>Marijuana and Madness<\/em>\u00a0(pp. 31-42). Cambridge: Cambridge University Press. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1017\/9781108943246\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1017\/9781108943246<\/a>. <a href=\"#81b757bc-7ae3-420a-ba44-36ae7dbff8f5-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 28\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"328d0d45-32c3-432e-87bc-1c8e548dd54b\">So z.B. ICD-10 Code F-12, womit u.a. Abh\u00e4ngigkeit (Cannabis Dependence) festgestellt wird. Diese liegt vor, wenn mindestens drei Kriterien innerhalb von einem Monat gleichzeitig zusammen auftreten oder wenn diese innhalb der letzten zw\u00f6lf Monate wiederholt zusammen aufgetreten sind: 1. starker Drang oder zwanghafte Empfindung Cannabis zu konsumieren, 2. Schwierigkeiten bei der Kontrolle des Konsumverhaltens (Anfangen, Aufh\u00f6ren, Menge), 3. Zunehmende Vernachl\u00e4ssigung alternativer Freuden and Verantwortungen; steigender Zeitaufwand f\u00fcr Beschaffung, Konsum, Erholung, 4. Beibehaltung des Konsums, trotz offensichtlicher Beweise \u00fcberm\u00e4\u00dfig sch\u00e4dlicher Konsequenzen, 5. Toleranz; erh\u00f6hte Dosen f\u00fcr beabsichtigte Effekte, 6. physiologischer Entzugszustand bei Konsumverzicht oder Reduktion, zitiert nach: Hasin (2023). The Epidemiology of Cannabis Use and Cannabis Use Disorder, In: D&#8217;Souza; Castle; Murray (Eds.),\u00a0<em>Marijuana and Madness<\/em>\u00a0(pp. 31-42). Cambridge: Cambridge University Press. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1017\/9781108943246\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1017\/9781108943246<\/a>  <a href=\"#328d0d45-32c3-432e-87bc-1c8e548dd54b-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 29\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"ae739ae8-718d-4d49-93f5-ac687666a0cc\">Vgl. Santaella-Tenorio et al. Cannabis use disorder among people using cannabis daily\/almost daily in the United States, 2002-2016. Drug Alcohol Depend. 2019 Dec 1;205:107621. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.drugalcdep.2019.107621\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.drugalcdep.2019.107621<\/a> und UNODC World Drug Report 2022, Booklet III &#8211; Drug market trends of Cannabis and Opioids, S.34, <a href=\"https:\/\/www.unodc.org\/unodc\/en\/data-and-analysis\/wdr-2022_booklet-3.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.unodc.org\/unodc\/en\/data-and-analysis\/wdr-2022_booklet-3.html<\/a> <a href=\"#ae739ae8-718d-4d49-93f5-ac687666a0cc-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 30\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"77434a01-6b5b-495c-a555-7c40671bd9f5\">Zum Zusammenhang zwischen CUD, weiterem Substanzgebrauch und anderen psychischen Erkrankungen, vgl. Hasin et al. Cannabis Use, Cannabis Use Disorder, and Comorbid Psychiatric Illness: A Narrative Review.\u00a0<em>Journal of Clinical Medicine<\/em>. 2021; 10(1):15. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.3390\/jcm10010015\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/doi.org\/10.3390\/jcm10010015<\/a> <a href=\"#77434a01-6b5b-495c-a555-7c40671bd9f5-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 31\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"8ed7327d-f3b4-4c3f-89c6-ecc832e16de3\"><em>&#8222;Insbesondere w\u00fcnschten sich die Jugendlichen in dieser Stichprobe Informationen \u00fcber: (1) Ans\u00e4tze zur Schadensminderung; (2) Cannabiseigenschaften; und (3) klare Leitlinien zu den Wirkungen von Cannabis. Die h\u00e4ufigsten Wissensquellen \u00fcber Cannabis in unserer Stichprobe waren Gleichaltrige und soziale Medien. Fr\u00fchere Untersuchungen deuten darauf hin, dass Personen, die diese als ihre prim\u00e4ren Wissensquellen angeben, eher Fehlinformationen \u00fcber Cannabis glauben. Angesichts der Tatsache, dass junge Erwachsene h\u00e4ufig soziale Medien nutzen, um ihr Wissen \u00fcber Substanzkonsum zu verbreiten, ist es von entscheidender Bedeutung, sicherzustellen, dass sie mit korrekten Informationen versorgt werden. Schlie\u00dflich ist es von entscheidender Bedeutung, eine aktuelle und empirisch fundierte Aufkl\u00e4rung \u00fcber Cannabis in das Bildungssystem zu integrieren, um junge Menschen fr\u00fchzeitig zu informieren und sie bei der Entscheidungsfindung rund um Cannabis zu unterst\u00fctzen.&#8220;<\/em>, vgl. McMahon, I., Harris-Lane, L.M., Donnan, J.\u00a0<em>et al.<\/em>\u00a0Emerging adult perceptions of higher-risk cannabis consumption behaviours.\u00a0<em>Harm Reduct J<\/em>\u00a020, 127 (2023). https:\/\/doi.org\/10.1186\/s12954-023-00860-4 <a href=\"#8ed7327d-f3b4-4c3f-89c6-ecc832e16de3-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 32\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"01b36d9f-1888-44c3-babe-fde370d9199d\">Vgl. Frankhauser: Kap. II. Historie, Kulturgeschichte der medizinischen Verwendung, in: M\u00fcller-Vahl; Grotenhermen (Hg): Cannabis und Cannabinoide in der Medizin, S. 12-22, Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Berlin, 2020 sowie: Frankhauser: Cannabis in medicine \u2013 a review of history, PHARMAKON, Volume 5,\u00a0Number 2, March 2017, pp. 95-102(8), <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1691\/pn.20170009\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1691\/pn.20170009<\/a> <a href=\"#01b36d9f-1888-44c3-babe-fde370d9199d-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 33\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"5c8b5777-53b7-4b99-9817-2816738271f7\">Vgl. Arzneimittel-Verordnung, Kassen\u00e4rztliche Bundesvereinigung (KBV), <a href=\"https:\/\/www.kbv.de\/html\/cannabis-verordnen.php\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.kbv.de\/html\/cannabis-verordnen.php<\/a> sowie FAQ Cannabis als Medizin, Bundesministerium f\u00fcr Gesundheit (BMG), <a href=\"https:\/\/www.bundesgesundheitsministerium.de\/service\/begriffe-von-a-z\/c\/cannabis\/faq-cannabis-als-medizin\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.bundesgesundheitsministerium.de\/service\/begriffe-von-a-z\/c\/cannabis\/faq-cannabis-als-medizin<\/a> <a href=\"#5c8b5777-53b7-4b99-9817-2816738271f7-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 34\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"c29e83ed-184c-4b67-b267-ca9f45de0800\">Im Rahmen der Zulassung in Deutschland fand eine Untersuchung zur therapeutischen Anwendung statt. Zwischen 2017 und 2022 wurden insgesamt 16.809 vollst\u00e4ndige Datens\u00e4tze gemeldet, in deren Rahmen Cannabis vorwiegend zur Behandlung von Schmerzen, Tumoren und Spasmen eingesetzt wurde. Die Daten bilden allerdings nicht die tats\u00e4chlichen Zahlen ab. Das BfArM geht davon aus, dass weniger als die H\u00e4lfte aller PatientInnen gemeldet wurden. Daten bei Privatversicherung oder in F\u00e4llen abgelehnter Kosten\u00fcbernahmen wurden ebenfalls nicht erfasst. vgl. Abschlussbericht der Begleiterhebung nach \u00a7 31 Absatz 6 des F\u00fcnften Buches Sozialgesetzbuch zur Verschreibung und Anwendung von Cannabisarzneimitteln, Bundesinstitut f\u00fcr Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), <a href=\"https:\/\/www.bfarm.de\/DE\/Bundesopiumstelle\/Cannabis-als-Medizin\/Begleiterhebung\/_node.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.bfarm.de\/DE\/Bundesopiumstelle\/Cannabis-als-Medizin\/Begleiterhebung\/_node.html<\/a> sowie: Marihuana als Medizin. Zahl der Cannabis-Patienten steigt \u2013 aber nicht so schnell wie erwartet, Handelsblatt, 2021,  <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/industrie\/marihuana-als-medizin-zahl-der-cannabis-patienten-steigt-aber-nicht-so-schnell-wie-erwartet\/26793480.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/industrie\/marihuana-als-medizin-zahl-der-cannabis-patienten-steigt-aber-nicht-so-schnell-wie-erwartet\/26793480.html <\/a> <a href=\"#c29e83ed-184c-4b67-b267-ca9f45de0800-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 35\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"19c0fe3c-3d6f-40a2-aea2-d7a9b65cd513\">Vgl. M\u00fcller-Vahl und Grotenhermen: Vorwort. Cannabis als Medikament &#8211; moderne Medizin oder ein Schritt zur\u00fcck ins Mittelalter? in: M\u00fcller-Vahl;Grotenhermen (Hg): Cannabis und Cannabinoide in der Medizin, S. VII-X, Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Berlin, 2020. Zur Frage des therapeutischen Einsatzes zur Behandlung von psychischen Symptomen wie Angst oder Depression, vgl. M\u00fcller-Vahl: Kap. IV. Medizinische Verwendung, Indikationen f\u00fcr Cannabis und Cannabinoide, in: M\u00fcller-Vahl; Grotenhermen (Hg): Cannabis und Cannabinoide in der Medizin, S. 129-164, Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Berlin, 2020. <a href=\"#19c0fe3c-3d6f-40a2-aea2-d7a9b65cd513-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 36\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"c2ff8383-d47d-49e2-8e9f-2b562c2be005\">Vgl. u.a. OHCHR: <a href=\"https:\/\/www.ohchr.org\/en\/press-releases\/2023\/06\/un-experts-call-end-global-war-drugs\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">UN Experts call for an end on global war on drugs<\/a>; Gr\u00fcmayer: <a href=\"http:\/\/www.soziales-kapital.at\/index.php\/sozialeskapital\/article\/viewFile\/586\/1051.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Prohibition und der Krieg gegen die Drogen. Konsequenzen f\u00fcr die Soziale Arbeit<\/a>; NCIB: <a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC6042507\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Post-war prevention: Emerging frameworks to prevent drug use after the War on Drugs<\/a>; NPR: <a href=\"https:\/\/www.npr.org\/2021\/06\/17\/1006495476\/after-50-years-of-the-war-on-drugs-what-good-is-it-doing-for-us\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">After 50 Years Of The War On Drugs, &#8218;What Good Is It Doing For Us?&#8216;<\/a>; HPW: <a href=\"https:\/\/healthpolicy-watch.news\/war-on-drugs-has-failed\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">As Evidence Mounts That \u2018War on Drugs\u2019 Has Failed, Harm Reduction Advocates Call for New Policies<\/a> sowie Klein: <a href=\"https:\/\/www.addiction.de\/wp-content\/uploads\/Geschichte_Suchthilfe_lang_160720.docx.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Suchthilfe. Geschichte und Entwicklungsaufgaben<\/a>, erg\u00e4nzend auch St\u00f6ver: <a href=\"https:\/\/www.thieme-connect.de\/products\/ejournals\/abstract\/10.1055\/s-0032-1327707\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Konzepte und Arbeitsmethoden der Sozialen Arbeit in der Suchthilfe<\/a> <a href=\"#c2ff8383-d47d-49e2-8e9f-2b562c2be005-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 37\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"483db9ac-70cd-4c78-9816-a5512fffb219\">Vgl. UNODC\/WHO International Standards on Drug Use Prevention:<a href=\"https:\/\/www.unodc.org\/unodc\/en\/prevention\/prevention-standards.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> https:\/\/www.unodc.org\/unodc\/en\/prevention\/prevention-standards.html<\/a>; EU Drogenstrategie 2021-2025, insbesondere Strategische Ziele 5-7: <a href=\"https:\/\/data.consilium.europa.eu\/doc\/document\/ST-14178-2020-INIT\/de\/pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/data.consilium.europa.eu\/doc\/document\/ST-14178-2020-INIT\/de\/pdf<\/a>; Nationale Strategie Bundesdrogenbeauftragter: <a href=\"https:\/\/www.bundesdrogenbeauftragter.de\/themen\/drogenpolitik\/nationale-strategie\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.bundesdrogenbeauftragter.de\/themen\/drogenpolitik\/nationale-strategie\/<\/a>  <a href=\"#483db9ac-70cd-4c78-9816-a5512fffb219-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 38\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"0af65260-e644-4a3a-a55e-b7e7708b1921\">Vgl. National Research Council Committee on Substance Abuse Prevention Research; Gerstein\/Green (Eds.), Preventing Drug Abuse: What do we know?, 2. Concepts of Prevention, National Academies Press, 1993, <a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/books\/NBK234581\/#\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/books\/NBK234581\/#<\/a>  <a href=\"#0af65260-e644-4a3a-a55e-b7e7708b1921-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 39\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"914fc76a-f32f-43d0-808d-0225f21a8140\">Vgl. Ziele und Angebote Suchtpr\u00e4vention der Bundeszentrale f\u00fcr gesundheitliche Aufkl\u00e4rung: <a href=\"https:\/\/www.bzga.de\/was-wir-tun\/suchtpraevention\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.bzga.de\/was-wir-tun\/suchtpraevention\/<\/a> <a href=\"#914fc76a-f32f-43d0-808d-0225f21a8140-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 40\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"04be88b9-9a4b-4e67-8c87-63a3c5556430\">Vgl. Leipziger Pr\u00e4ventionsnetzwerk Sucht: <a href=\"https:\/\/www.leipzig.de\/jugend-familie-und-soziales\/gesundheit\/suchthilfe\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.leipzig.de\/jugend-familie-und-soziales\/gesundheit\/suchthilfe<\/a>  <a href=\"#04be88b9-9a4b-4e67-8c87-63a3c5556430-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 41\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"748a8679-1fcd-4364-b914-21cd4ac94268\">Vgl. UNODC World Drug Report 2022, Booklet III &#8211; Drug market trends of Cannabis and Opioids, S.28ff, <a href=\"https:\/\/www.unodc.org\/unodc\/en\/data-and-analysis\/wdr-2022_booklet-3.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.unodc.org\/unodc\/en\/data-and-analysis\/wdr-2022_booklet-3.html<\/a> <a href=\"#748a8679-1fcd-4364-b914-21cd4ac94268-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 42\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"ef73788b-2968-4af2-a031-75dd4b656c9f\"><em>&#8222;Die Legalisierung von Cannabis in Kanada scheint nicht die von einigen Gegnern erwartete Katastrophe f\u00fcr die \u00f6ffentliche Gesundheit gewesen zu sein, kann aber auch nicht als umfassender oder eindeutiger Erfolg f\u00fcr die \u00f6ffentliche Gesundheit bezeichnet werden&#8220;<\/em>, vgl. Fischer et al, Outcomes associated with nonmedical cannabis legalization policy in Canada: taking stock at the 5-year mark, CMAJ Oct 2023, 195 (39); <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1503\/cmaj.230808\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1503\/cmaj.230808<\/a> sowie erg\u00e4nzend:<br>Farrelly KN et al. The Impact of Recreational Cannabis Legalization on Cannabis Use and Associated Outcomes: A Systematic Review. Substance Abuse: Research and Treatment. 2023;17. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1177\/11782218231172054\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1177\/11782218231172054<\/a>  <a href=\"#ef73788b-2968-4af2-a031-75dd4b656c9f-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 43\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"8ba4d8a6-9eec-4826-a0e7-3c88eb4231b7\">Vgl. Canadian Cannabis Survey 2022: summary. Ottawa: Health Canada; modified 2022 Dec. 16.: <a href=\"https:\/\/www.canada.ca\/en\/health-canada\/services\/ drugs-medication\/cannabis\/research-data\/canadian-cannabis-survey-2022 -summary.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.canada.ca\/en\/health-canada\/services\/ drugs-medication\/cannabis\/research-data\/canadian-cannabis-survey-2022 -summary.html<\/a> <a href=\"#8ba4d8a6-9eec-4826-a0e7-3c88eb4231b7-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 44\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"bed6069e-a2c6-4459-9e7c-25353c6898dc\">Vgl. Daten von 2022 in<a href=\"https:\/\/www.canada.ca\/en\/health-canada\/services\/drugs-medication\/cannabis\/research-data\/canadian-cannabis-survey-2022-summary.html#s5\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> https:\/\/www.canada.ca\/en\/health-canada\/services\/drugs-medication\/cannabis\/research-data\/canadian-cannabis-survey-2022-summary.html#s5<\/a>; Daten von 2018 in: <a href=\"https:\/\/www.canada.ca\/en\/services\/health\/publications\/drugs-health-products\/canadian-cannabis-survey-2018-summary.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.canada.ca\/en\/services\/health\/publications\/drugs-health-products\/canadian-cannabis-survey-2018-summary.html<\/a> erg\u00e4nzend hierzu: Auger et al. Cannabis-related Hospitalizations Among Youth in Canada Before and After Cannabis Legalization. J Addict Med. 2021 May-Jun 01;15(3):245-247. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1097\/adm.0000000000000747\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1097\/adm.0000000000000747<\/a> <a href=\"#bed6069e-a2c6-4459-9e7c-25353c6898dc-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 45\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"3f1ae900-54dc-4709-a42a-a21de14b673a\">Vgl. Maloney-Hall et al. Psychotic disorder and cannabis use: Canadian hospitalization trends, 2006-2015. Health Promot Chronic Dis Prev Can. 2020 Jun;40(5-6):176-183. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.24095\/hpcdp.40.5\/6.06\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/doi.org\/10.24095\/hpcdp.40.5\/6.06<\/a> <a href=\"#3f1ae900-54dc-4709-a42a-a21de14b673a-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 46\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"bce082ff-88e1-4dd9-b425-8539081b748e\"><em>&#8222;Wir beobachteten einen statistisch signifikanten Anstieg des Cannabiskonsums sowie eine Zunahme der Diagnosen einer aktiven Cannabiskonsumst\u00f6rung. Der Anstieg der Cannabiskonsumst\u00f6rung war bei Patienten im Alter zwischen 18 und 24 Jahren st\u00e4rker ausgepr\u00e4gt. Wir beobachteten keinen statistisch signifikanten Unterschied hinsichtlich der Diagnose psychotischer St\u00f6rungen. Im Gegensatz dazu identifizierten wir einen gr\u00f6\u00dferen Anteil der Patienten, bei denen in der Zeit nach der Legalisierung eine Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung diagnostiziert wurde. Die Untersuchung p\u00e4diatrischer Konsultationen (unter 18 Jahren) ergab keine statistisch signifikanten Unterschiede.&#8220;<\/em>, vgl. Vignault et al, The Potential Impact of Recreational Cannabis Legalization on the Prevalence of Cannabis Use Disorder and Psychotic Disorders: A Retrospective Observational Study. Can J Psychiatry. 2021 Dec;66(12):1069-1076. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1177\/0706743720984684\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1177\/0706743720984684<\/a>, weiterf\u00fchrend zur Frage der Hospitalisierung auch: Myran et al. Changes in Cannabis-Attributable Hospitalizations Following Nonmedical Cannabis Legalization in Canada.\u00a0<em>JAMA Netw Open.<\/em>\u00a02023;6(10):e2336113. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1001\/jamanetworkopen.2023.36113\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1001\/jamanetworkopen.2023.36113<\/a> <a href=\"#bce082ff-88e1-4dd9-b425-8539081b748e-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 47\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"2096d78a-2fee-4de1-8dcf-41ad0634956e\"><em>&#8222;Wir fanden keine Hinweise auf eine Zunahme der Inanspruchnahme von Gesundheitsdiensten oder auf Vorf\u00e4lle psychotischer St\u00f6rungen im kurzen Zeitraum (17 Monate) nach der Legalisierung von Cannabis. Wir fanden jedoch im gesamten Beobachtungszeitraum (2014\u20132020) klare ansteigende Trends bei der Inanspruchnahme von Gesundheitsdiensten und bei Vorf\u00e4llen substanzinduzierter psychotischer St\u00f6rungen.&#8220;<\/em>, vgl. Anderson et al: Impact of non-medical cannabis legalization with market restrictions on health service use and incident cases of psychotic disorder in Ontario, Canada, International Journal of Drug Policy, Volume 123, Januar 2024, 104285. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.drugpo.2023.104285\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.drugpo.2023.104285<\/a> <a href=\"#2096d78a-2fee-4de1-8dcf-41ad0634956e-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 48\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"37d1acd8-a8d2-4422-9899-3c734c9c367e\">Vgl. Statistic Canada, Research to Insights: Cannabis in Canada, 2023, <a href=\"https:\/\/www150.statcan.gc.ca\/n1\/daily-quotidien\/231016\/dq231016c-eng.htm#\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www150.statcan.gc.ca\/n1\/daily-quotidien\/231016\/dq231016c-eng.htm#<\/a> <a href=\"#37d1acd8-a8d2-4422-9899-3c734c9c367e-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 49\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"9df0b787-129c-473b-8d30-97f3d7400e0e\">Vgl. Queirolo: \u201cUruguay: the first country to legalize cannabis\u201d in: Decorte; Lenton; Wilkins (Eds.). (2020). Legalizing Cannabis: Experiences, Lessons and Scenarios (1st ed.). Routledge. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.4324\/9780429427794\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/doi.org\/10.4324\/9780429427794<\/a> sowie Queirolo: Experiences with regulating cannabis in Uruguay: advantages and disadvantages of a middle-ground option, \u201cCannabis Future\u201d\u00a0Congress Berl\u00edn, 24 June 2022, <a href=\"https:\/\/www.therapieladen.de\/dokumente\/220624_Cannabis_Uruguay_Rosario_Queirolo.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.therapieladen.de\/dokumente\/220624_Cannabis_Uruguay_Rosario_Queirolo.pdf<\/a> <a href=\"#9df0b787-129c-473b-8d30-97f3d7400e0e-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 50\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"d5202eb1-dce2-4158-9898-13a3f0383382\">Vgl. VII Encuesta Nacional Sobre Consumo De Drogas En Poblacion General, Observatorio Uruguayo de Drogas, Junta Nacional de Drogas (JND) &#8211; Uruguay, 2019, <a href=\"https:\/\/www.gub.uy\/junta-nacional-drogas\/sites\/junta-nacional-drogas\/files\/documentos\/publicaciones\/VII_ENCUESTA_NACIONAL_DROGAS_POBLACIoN_GENERAL_2019.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.gub.uy\/junta-nacional-drogas\/sites\/junta-nacional-drogas\/files\/documentos\/publicaciones\/VII_ENCUESTA_NACIONAL_DROGAS_POBLACIoN_GENERAL_2019.pdf<\/a> <a href=\"#d5202eb1-dce2-4158-9898-13a3f0383382-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 51\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"67cc4b54-647e-4bac-85c0-e7dac9d4b587\">Vgl. Rivera-Aguirre et al. Does recreational cannabis legalization change cannabis use patterns? Evidence from secondary school students in Uruguay. Addiction. 2022 Nov;117(11):2866-2877. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1111\/add.15913\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1111\/add.15913<\/a> sowie Laqueur et al, The impact of cannabis legalization in Uruguay on adolescent cannabis use. Int J Drug Policy. 2020 Jun;80:102748. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.drugpo.2020.102748\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">h<\/a><a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.drugpo.2020.102748\">ttps:\/\/doi.org\/10.1016\/j.drugpo.2020.102748<\/a>  <a href=\"#67cc4b54-647e-4bac-85c0-e7dac9d4b587-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 52\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"3701f7d2-5e8a-436e-a67f-865a5c6d7bbf\">Vgl. V Encuesta Nacional en Hogares sobre Consumo de Drogas &#8211; 2011, Informe de investigaci\u00f3n de la V Encuesta Nacional en Hogares sobre Consumo de Drogas realizada en 2011, <a href=\"https:\/\/www.gub.uy\/junta-nacional-drogas\/sites\/junta-nacional-drogas\/files\/2018-01\/v_enc_hogares_2011.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.gub.uy\/junta-nacional-drogas\/sites\/junta-nacional-drogas\/files\/2018-01\/v_enc_hogares_2011.pdf<\/a> <a href=\"#3701f7d2-5e8a-436e-a67f-865a5c6d7bbf-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 53\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"bd0a835f-f667-4ef1-9e96-58a3b853ff3f\">Vgl. Queirolo: \u201cUruguay: the first country to legalize cannabis\u201d in: Decorte; Lenton; Wilkins (Eds.). (2020). Legalizing Cannabis: Experiences, Lessons and Scenarios (1st ed.). Routledge. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.4324\/9780429427794\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/doi.org\/10.4324\/9780429427794<\/a> sowie Queirolo: Experiences with regulating cannabis in Uruguay: advantages and disadvantages of a middle-ground option, \u201cCannabis Future\u201d\u00a0Congress Berl\u00edn, 24 June 2022, <a href=\"https:\/\/www.therapieladen.de\/dokumente\/220624_Cannabis_Uruguay_Rosario_Queirolo.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.therapieladen.de\/dokumente\/220624_Cannabis_Uruguay_Rosario_Queirolo.pdf<\/a> <a href=\"#bd0a835f-f667-4ef1-9e96-58a3b853ff3f-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 54\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"7a80c730-f60b-4bbd-b2fd-30a3589a0af4\">Weiterf\u00fchrend hierzu: vgl. Manthey et al (2023). Effects of legalizing cannabis. <a href=\"http:\/\/dx.doi.org\/10.13140\/RG.2.2.20708.45442\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">http:\/\/dx.doi.org\/10.13140\/RG.2.2.20708.45442<\/a> <a href=\"#7a80c730-f60b-4bbd-b2fd-30a3589a0af4-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 55\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"bcebe8d9-cff3-4588-81d9-e670f89f31ee\">Vgl. Hall et al. (2023). Policy Implications of the Evidence on Cannabis Use and Psychosis. In: D&#8217;Souza; Castle;  Murray (Eds.),\u00a0<em>Marijuana and Madness<\/em>\u00a0(pp. 51-60). Cambridge: Cambridge University Press. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1017\/9781108943246\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1017\/9781108943246<\/a> <a href=\"#bcebe8d9-cff3-4588-81d9-e670f89f31ee-link\" aria-label=\"Jump to footnote reference 56\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bier ist zwar kein Apfelsaft, aber Cannabis ist auch kein Brokkoli. Bewusster und kompetenter Konsum beginnt mit Wissen und belastbarer Information um Risiken, Wirkungen und Auswirkungen von Cannabis auf K\u00f6rper und Geist. Im Problemfall ersetzt dies alles jedoch keine individuelle Fachberatung oder medizinische Therapie. Wenn du hierzu Fragen hast, beraten wir Dich gern. Fu\u00dfnoten<\/p>","protected":false},"author":1,"featured_media":555,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_uag_custom_page_level_css":"","_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":"[{\"content\":\"Tetrahydrocannabinol (THC) wurde erstmals durch Gaoni und Mechoulam im Jahr 1964 isoliert, vgl. Gaoni\/Mechoulam:\u00a0<em>Isolation, Structure, and Partial Synthesis of an Active Constituent of Hashish.<\/em>\u00a0In:\u00a0<em>Journal of the American Chemical Society.<\/em>\u00a086, 1964, S.\u00a01646,\u00a0<a href=\\\"https:\/\/doi.org\/10.1021\/ja01062a046\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">doi:10.1021\/ja01062a046<\/a>. Seither wurden \u00fcber 100 weitere Cannabinoide entdeckt, vgl. Aizpurua-Olaizola et al:\u00a0<em>Evolution of the Cannabinoid and Terpene Content during the Growth of Cannabis sativa Plants from Different Chemotypes<\/em>\u00a0ACS Publications, J. Nat. Prod., 2016, 79 (2), S. 324\u2013331,\u00a0<a href=\\\"https:\/\/doi.org\/10.1021\/acs.jnatprod.5b00949\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">doi:10.1021\/acs.jnatprod.5b00949<\/a> \",\"id\":\"7eb47d5f-8707-4b62-8b87-2991dc4fe07e\"},{\"content\":\"Weiterf\u00fchrend zu neurologischen Ursachen und Effekten: vgl. Green et al (2023). How Cannabis Works in the Brain. In D'Souza; Castle; Murray (Eds.),\u00a0<em>Marijuana and Madness<\/em>\u00a0(pp. 1-11). Cambridge: Cambridge University Press. <a href=\\\"https:\/\/doi.org\/10.1017\/9781108943246\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/doi.org\/10.1017\/9781108943246<\/a> \",\"id\":\"a38c5032-aab5-4cac-83d8-b922b6d6a52c\"},{\"content\":\"vgl. Stadt Leipzig, Suchtbericht 2023, S. 6 und S. 23: <a href=\\\"https:\/\/static.leipzig.de\/fileadmin\/mediendatenbank\/leipzig-de\/Stadt\/02.5_Dez5_Jugend_Soziales_Gesundheit_Schule\/53_Gesundheitsamt\/Sucht\/Suchtbericht_2023.pdf\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/static.leipzig.de\/fileadmin\/mediendatenbank\/leipzig-de\/Stadt\/02.5_Dez5_Jugend_Soziales_Gesundheit_Schule\/53_Gesundheitsamt\/Sucht\/Suchtbericht_2023.pdf<\/a>\",\"id\":\"cf45c254-c3c5-458b-8036-7e3314aad405\"},{\"content\":\"Die Stadt Leipzig z\u00e4hlte im Jahr 2021 insgesamt 504.269 Personen \u00fcber 18 Jahre und in der Altersgruppe zwischen 15 und 65 Jahren insgesamt 396.207 Personen. Da die Cannabis-Zahlen der Leipziger Suchtberatung nicht nach Altersgruppen differenziert sind und a) anzunehmen ist, dass sich auch Minderj\u00e4hrige darunter finden und b) die Daten des Epidemiologischen Surveys (ESA) nur die Erwachsenen bis 64 Jahre ber\u00fccksichtigt, erscheint die Gruppe der Erwerbsf\u00e4higen mit 396.207 als n\u00e4herungsf\u00e4hige Gr\u00f6\u00dfe, um beide Datens\u00e4tze zu vergleichen. In Leipzig leben demnach ca. 34.866 Personen, die Cannabis konsumieren (8,8 % nach ESA). Davon haben 3.486 einen problematischen Konsum (10 % nach ESA). Beratung und Behandlung wurde in 636 F\u00e4llen durchgef\u00fchrt. Nicht einbezogen in diese Z\u00e4hlung sind allerdings die Beratungen, die von Hausarztpraxen oder von anderem Fachpersonal im Gesundheits- oder Sozialwesen durchgef\u00fchrt werden - wobei hier regelm\u00e4\u00dfig von einer nachfolgenden Verweisberatung an die Drogen- und Suchtberatungsstellen ausgegangen werden kann. vgl. Be\u00f6lkerungsbestand nach Altersgruppen in der Stadt Leipzig: <a href=\\\"https:\/\/statistik.leipzig.de\/statcity\/table.aspx?cat=2&amp;rub=2\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/statistik.leipzig.de\/statcity\/table.aspx?cat=2&amp;rub=2 <\/a>\",\"id\":\"bb9be8ce-01b5-4951-b6db-b685ee59d1b4\"},{\"content\":\"Das <a href=\\\"https:\/\/www.esa-survey.de\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">Epidemiologische Suchtsurvey (ESA)<\/a> f\u00fchrt regelm\u00e4\u00dfig Befragungen zum Konsumverhalten durch. Der Anteil der Konsumenten, die in den letzten 12 Monaten mindestens einmal Cannabis konsumiert haben und einen problematischen Konsum entsprechend des <a href=\\\"https:\/\/www.emcdda.europa.eu\/drugs-library\/severity-dependence-scale_en\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">Severity of Dependence Scale (SDS)<\/a> aufweisen, betr\u00e4gt 2,5 % in Bezug auf die gesamte erwachsene Bev\u00f6lkerung. Das entspricht 1,3 Millionen Personen. Der SDS stellt 5 Fragen zum Konsum, bei denen die Antworten mit Werten von 0-3 gewichtet werden. Maximal sind 15 Punkte erreichbar. Bei mehr als 2 Punkten wird von einem problematischen Konsum gesprochen, der auf Abh\u00e4ngigkeit hindeutet. Der Anteil von einem Viertel der problematischen Konsumenten gemessen an allen<br>Cannabiskonsumenten ergibt sich aus dem Verh\u00e4ltnis von 1,3 Millionen zu 4,5 Millionen. Im Einklang mit dem methodischen Setting der epidemiologischen Suchtbefragung, wurden diese Daten von Ergebnissen aus einem Sample von 9.000 Personen gewonnen und anschlie\u00dfend in das Verh\u00e4ltnis zu der erwachsenen Gesamtbev\u00f6lkerung Deutschlands gesetzt. vgl. Rauschert et al. The use of psychoactive substances in Germany\u2014findings from the Epidemiological Survey of Substance Abuse 2021. Dtsch Arztebl Int 2022; 119: 527\u201334. <a href=\\\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/int\/archive\/article\/226333\/The-use-of-psychoactive-substances-in-Germany-findings-from-the-Epidemiological-Survey-of-Substance-Abuse-2021\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">DOI: 10.3238\/arztebl.m2022.0244<\/a>\",\"id\":\"d6f5c8ef-3d3b-4829-9ded-90f9f624199d\"},{\"content\":\"<em>\\\"Unsere Auswertung legt nahe, dass die Krankenhauseinweisungen und station\u00e4ren Behandlungen von Patienten mit psychischen und Verhaltensst\u00f6rungen aufgrund des Konsums von Cannabinoiden in Deutschland zwischen 2000 und 2018 deutlich zugenommen haben. Obwohl wir die Ursachen der beobachteten Trends nicht kl\u00e4ren k\u00f6nnen, unterstreichen unsere Ergebnisse die Notwendigkeit einer angemessenen Pr\u00e4vention von psychischen und Verhaltensst\u00f6rungen aufgrund der Verwendung von Cannabinoiden\\\"<\/em>, vgl. Gahr et al. Incidence of inpatient cases with mental disorders due to use of cannabinoids in Germany: a nationwide evaluation,\u00a0<em>European Journal of Public Health<\/em>, Volume 32, Issue 2, April 2022, Pages 239\u2013245, <a href=\\\"https:\/\/doi.org\/10.1093\/eurpub\/ckab207\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/doi.org\/10.1093\/eurpub\/ckab207<\/a>\",\"id\":\"c4b079cd-8c47-46a9-b2e8-d235a8a068bc\"},{\"content\":\"<em>\\\"Die Cannabiskonsumst\u00f6rung (CUD) ist ein untersch\u00e4tztes Risiko des Cannabiskonsums, von dem etwa 10 % der 193 Millionen Cannabiskonsumenten weltweit betroffen sind. Die Belastungen f\u00fcr die individuelle und \u00f6ffentliche Gesundheit sind geringer als bei anderen Formen des Drogenkonsums, aber CUD macht aufgrund der weltweit hohen Pr\u00e4valenz des Cannabiskonsums einen erheblichen Anteil der Personen aus, die wegen Drogenkonsumst\u00f6rungen eine Behandlung suchen. Kognitive Verhaltenstherapie, Motivationssteigerungstherapie und Notfallmanagement k\u00f6nnen den Cannabiskonsum und die mit Cannabis verbundenen Probleme erheblich reduzieren, dauerhafte Abstinenz ist jedoch keine h\u00e4ufige Folge. Die Behandlung von Cannabiskonsum und CUD wird oft durch komorbide psychische St\u00f6rungen und andere Substanzst\u00f6rungen erschwert. Staaten, die den medizinischen und nichtmedizinischen Cannabiskonsum legalisieren, sollten Benutzer \u00fcber die Risiken von CUD informieren und Informationen dar\u00fcber bereitstellen, wie sie Hilfe erhalten, wenn sie psychische und\/oder physische Gesundheitsprobleme im Zusammenhang mit Cannabis entwickeln.\\\"<\/em>, so das Ergebnis der Studie von Connor et al, Cannabis use and cannabis use disorder. Nat Rev Dis Primers. 2021 Feb 25;7(1):16. <a href=\\\"https:\/\/doi.org\/10.1038\/s41572-021-00247-4\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/doi.org\/10.1038\/s41572-021-00247-4<\/a>\",\"id\":\"6e45ff19-13f5-4af5-9d70-b0182d40cf57\"},{\"content\":\"<em>\\\"Cannabis, eine weit verbreitete psychoaktive Substanz, kann bei Menschen, die Cannabis konsumieren <em>(people who use cannabis, PWUC)<\/em>, akute Cannabis-assoziierte psychotische Symptome (CAPS) ausl\u00f6sen. Wir fanden heraus, dass 0,47 % PWUC \u00fcber das lebenslange Auftreten von CAPS berichteten, definiert als das Auftreten von Halluzinationen und\/oder Paranoia, die nach dem Konsum von Cannabis eine medizinische Notfallbehandlung erforderten. Dar\u00fcber hinaus war das Risiko bei Personen erh\u00f6ht, die \u00fcberwiegend hochwirksames Harz konsumierten, bei Personen, die Cannabis mit Tabak mischten und bei Personen mit einer diagnostizierten Psychose, bipolaren St\u00f6rung, Angstzust\u00e4nden oder Depressionen. Insgesamt k\u00f6nnen akute selbstlimitierende psychotische Symptome im Zusammenhang mit Cannabiskonsum bei etwa 1 von 200 PWUC im Leben auftreten. Einige Personen k\u00f6nnten besonders empfindlich auf die negativen psychologischen Auswirkungen von Cannabis reagieren, beispielsweise junge Menschen oder Menschen mit bereits bestehenden psychischen Anf\u00e4lligkeiten. Angesichts der Tendenzen zur Legalisierung von Freizeit-Cannabis sollte sich mehr Forschung auf die potenziellen Sch\u00e4den im Zusammenhang mit dem Cannabiskonsum konzentrieren, um PWUC und die \u00d6ffentlichkeit \u00fcber die mit seinem Konsum verbundenen Risiken aufzukl\u00e4ren.\\\"<\/em>, vgl. Schoeler et al, Rates and correlates of cannabis-associated psychotic symptoms in over 230,000 people who use cannabis.\u00a0<em>Transl Psychiatry<\/em>\u00a012, 369 (2022). <a href=\\\"https:\/\/doi.org\/10.1038\/s41398-022-02112-8\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/doi.org\/10.1038\/s41398-022-02112-8<\/a>\",\"id\":\"7f65605c-b240-4d7c-9ff7-f1e96cedd2cc\"},{\"content\":\"Vgl. Deutsche Hauptstelle f\u00fcr Suchtfragen (DHS): <a href=\\\"https:\/\/www.dhs.de\/suechte\/illegale-drogen\/cannabis\/risiken\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/www.dhs.de\/suechte\/illegale-drogen\/cannabis\/risiken<\/a>\",\"id\":\"2b288eee-e38e-4fa6-9254-27f95d6e4dcc\"},{\"content\":\"<em>\\\"Die Zusammenh\u00e4nge zwischen Cannabiskonsum und kognitiven Funktionen sind in Querschnittsstudien an Jugendlichen und jungen Erwachsenen gering und k\u00f6nnten f\u00fcr die meisten Personen von fragw\u00fcrdiger klinischer Bedeutung sein. Dar\u00fcber hinaus verringert eine Abstinenz von mehr als 72 Stunden die mit dem Cannabiskonsum verbundenen kognitiven Defizite. Obwohl andere Ergebnisse (z. B. Psychosen) in den eingeschlossenen Studien nicht untersucht wurden, deuten die Ergebnisse darauf hin, dass fr\u00fchere Studien  bei Jugendlichen das Ausma\u00df und die Persistenz kognitiver Defizite im Zusammenhang mit der Nutzung von Cannabis m\u00f6glicherweise \u00fcberbewertet haben. Gemeldete Defizite k\u00f6nnen Resteffekte einer akuten Anwendung oder eines 'Entzugs' widerspiegeln\\\"<\/em>, so die Studie von Scott et al.(2018): Association of Cannabis With Cognitive Functioning in Adolescents and Young Adults: A Systematic Review and Meta-analysis. <em>JAMA Psychiatry.\u00a0<\/em>2018;75(6):585-595. <a href=\\\"http:\/\/dx.doi.org\/10.1001\/jamapsychiatry.2018.0335\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">doi:10.1001\/jamapsychiatry.2018.0335<\/a>\",\"id\":\"f30af95a-1692-4377-ad26-bae344f28c88\"},{\"content\":\"<em>\\\"Dar\u00fcber hinaus m\u00fcssen sich Beobachtungsstudien h\u00e4ufig mit St\u00f6rfaktoren im Zusammenhang mit dem Konsum mehrerer Substanzen auseinandersetzen, was die Beantwortung von Fragen zu den Auswirkungen von \u201enur Cannabis\u201c auf die gesundheitlichen Auswirkungen erschwert. Dar\u00fcber hinaus umfassten die Proben in einigen F\u00e4llen unterschiedliche Bev\u00f6lkerungsgruppen (d. h. Jugendliche vs. Erwachsene), eine Vorgeschichte des Cannabiskonsums (d. h. chronisch vs. akut) und Konsummuster (d. h. H\u00e4ufigkeit, Dosis, Menge) \u2013 die alle gemischte oder inkonsistente Ergebnisse daf\u00fcr lieferten, dass Cannabis bestimmte <em>Auswirkungen<\/em> verursacht. Weitere Einschr\u00e4nkungen sind fehlende L\u00e4ngsschnittbewertungen und kleine Studienkohorten. Es bestehen auch Bedenken hinsichtlich der breiten Berichterstattungsstandards in allen Bereichen der Cannabisforschung. Beispielsweise wurden in mehreren systematischen \u00dcberpr\u00fcfungen zur Kognition, die im Kapitel \u201ePsychosozial\u201c des Berichts diskutiert wurden, die Methoden zur Bewertung der Evidenz f\u00fcr jeden Endpunkt nicht einheitlich beschrieben. Das hei\u00dft, die \u00dcberpr\u00fcfungen umfassen Bewertungen der St\u00e4rke und Konsistenz der Evidenz f\u00fcr jedes Ergebnis, sie lieferten jedoch weniger Informationen zu Themen wie Studiendesign und statistischen Analysen.\\\"<\/em>, vgl. National Academies of Sciences, Engineering, and Medicine. 2017.\u00a0<em>The Health Effects of Cannabis and Cannabinoids: The Current State of Evidence and Recommendations for Research<\/em>, S.36f,  Washington, DC: The National Academies Press. <a href=\\\"https:\/\/doi.org\/10.17226\/24625\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/doi.org\/10.17226\/24625<\/a>\",\"id\":\"cb0198d4-2d82-48dc-85fa-9b53c475297d\"},{\"content\":\"Vgl. National Academies of Sciences, Engineering, and Medicine. 2017.\u00a0<em>The Health Effects of Cannabis and Cannabinoids: The Current State of Evidence and Recommendations for Research<\/em>, S. 267, Washington, DC: The National Academies Press. <a href=\\\"https:\/\/doi.org\/10.17226\/24625\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/doi.org\/10.17226\/24625<\/a>\",\"id\":\"b7030cbc-ec75-43e7-a2ac-b6f339fdff87\"},{\"content\":\"<em>\\\"Es gibt Hinweise darauf, dass ein erheblicher Teil des Risikos gesundheitssch\u00e4dlicher Folgen des Cannabiskonsums durch informierte Verhaltensentscheidungen der Konsumenten verringert werden kann. Die evidenzbasierten LRCUG (Lower-Risk Cannabis Use Guidelines<\/em>)<em> dient als Aufkl\u00e4rungs- und Interventionsinstrument auf Bev\u00f6lkerungsebene, um solche Benutzer \u00fcber Entscheidungen im Hinblick auf bessere Ergebnisse im Bereich der \u00f6ffentlichen Gesundheit zu informieren. Um wirksam zu sein, sollten die LRCUG jedoch systematisch kommuniziert und durch wichtige Regulierungsma\u00dfnahmen (z. B. Kennzeichnung von Cannabisprodukten, Inhaltsregulierung) unterst\u00fctzt werden. Alle diese Ma\u00dfnahmen sind im Zuge der neuen Legalisierungsregime konkret m\u00f6glich und sollten von den Regulierungsbeh\u00f6rden aktiv umgesetzt werden. Die Auswirkungen die LRCUG auf Bev\u00f6lkerungsebene auf die Reduzierung der mit Cannabiskonsum verbundenen Gesundheitsrisiken sollten bewertet werden.\\\"<\/em>, vgl. Fischer et al, Lower-Risk Cannabis Use Guidelines: A Comprehensive Update of Evidence and Recommendations. Am J Public Health. 2017 Aug;107(8):e1-e12. <a href=\\\"https:\/\/doi.org\/10.2105\/ajph.2017.303818\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/doi.org\/10.2105\/ajph.2017.303818<\/a>\",\"id\":\"e19d8f2a-e802-41fd-aa0a-79a6a428ac1b\"},{\"content\":\"Vgl. D'Souza; Castle; Murray (Eds.),\u00a0<em>Marijuana and Madness<\/em> \",\"id\":\"dbf24e4d-8f28-4672-b37b-94538751367a\"},{\"content\":\"<em>\\\"Ohne Zweifel wurde in der Vergangenheit oft vorschnell die Diagnose einer 'cannabisinduzierten Psychose' gestellt, indem aus einer zeitlichen Koinzidenz mehr oder weniger automatisch ein kausaler Zusammenhang hergestellt wurde\\\"<\/em>, vgl. M\u00fcller-Vahl: Kap. III. Wirkungen und Nebenwirkungen, Psychische Wirkungen von Cannabis und cannabisbasierten Medikamenten, S. 87-97, in: M\u00fcller-Vahl; Grothenhermen (Hg): Cannabis und Cannabinoide in der Medizin, Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Berlin, 2020\",\"id\":\"b7388c18-716b-416e-a745-c71940e88a90\"},{\"content\":\"Vgl. National Academies of Sciences, Engineering, and Medicine. 2017.\u00a0<em>The Health Effects of Cannabis and Cannabinoids: The Current State of Evidence and Recommendations for Research<\/em>, S. 289, Washington, DC: The National Academies Press. <a href=\\\"https:\/\/doi.org\/10.17226\/24625\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/doi.org\/10.17226\/24625<\/a>\",\"id\":\"60b2124f-daa3-4be8-9edc-56845fb844c2\"},{\"content\":\"Zur Hypothese der Selbstmedikation, vgl. Hall et al. (2023). Policy Implications of the Evidence on Cannabis Use and Psychosis. In: D'Souza; Castle;  Murray (Eds.),\u00a0<em>Marijuana and Madness<\/em>\u00a0(pp. 51-60). Cambridge: Cambridge University Press. <a href=\\\"https:\/\/doi.org\/10.1017\/9781108943246\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/doi.org\/10.1017\/9781108943246<\/a>, zur Forschungsgeschichte des Zusammenhangs zwischen Cannabis und Schizophrenie, vgl. Hamilton, Ian (2017) Cannabis, psychosis and schizophrenia : unravelling a complex interaction. Addiction. pp. 1653-1657. <a href=\\\"https:\/\/doi.org\/10.1111\/add.13826\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/doi.org\/10.1111\/add.13826<\/a>, sowie erg\u00e4nzend: Hamilton et al. Cannabis and Psychosis: Are We any Closer to Understanding the Relationship?. <em>Curr Psychiatry Rep<\/em> 21, 48 (2019). <a href=\\\"https:\/\/doi.org\/10.1007\/s11920-019-1044-x\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/doi.org\/10.1007\/s11920-019-1044-x<\/a> \",\"id\":\"267c4e28-cccb-4ddb-9ea2-f25e7bfb32ce\"},{\"content\":\"Vgl. Albaugh et al. Association of Cannabis Use During Adolescence With Neurodevelopment. JAMA Psychiatry. 2021 Jun 16;78(9):1\u201311. <a href=\\\"https:\/\/doi.org\/10.1001\/jamapsychiatry.2021.1258\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/doi.org\/10.1001\/jamapsychiatry.2021.1258<\/a>\",\"id\":\"81ba2881-ff8f-4446-a36f-50269dcb6862\"},{\"content\":\"<em>\\\"Der Freizeit-Cannabiskonsum hat in letzter Zeit als umweltbedingter Risikofaktor, der das Auftreten von Psychosen ausl\u00f6st, erheblich an Bedeutung gewonnen. Bisher gibt es jedoch keine einheitlichen Belege daf\u00fcr, dass Cannabis bei Personen mit einem klinisch hohen Risiko (CHR) f\u00fcr eine Psychose mit negativen Folgen verbunden ist. Die vorliegende Studie verfolgte den Cannabiskonsum \u00fcber einen Zeitraum von zwei Jahren und untersuchte seine Zusammenh\u00e4nge mit klinischen und neurokognitiven Ergebnissen sowie den Medikamentenraten. CHR-Jugendliche, die kontinuierlich Cannabis konsumierten, hatten im Laufe der Zeit eine bessere Neurokognition und soziale Funktionsf\u00e4higkeit und einen geringeren Medikamentenkonsum im Vergleich zu Nichtkonsumenten. \u00dcberraschenderweise besserten sich die klinischen Symptome im Laufe der Zeit trotz der Verringerung der Medikation<strong>.<\/strong>\\\"<\/em>, vgl. Carri\u00f3n et al, Recreational cannabis use over time in individuals at clinical high risk for psychosis: Lack of associations with symptom, neurocognitive, functioning, and treatment patterns, Psychiatry Research,Volume 328, 2023, <a href=\\\"https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.psychres.2023.115420\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.psychres.2023.115420<\/a>.\",\"id\":\"b32938b6-6f50-476e-929d-37a9e33dced4\"},{\"content\":\"<em>\\\"Bei jungen Menschen ist die kognitive Leistungsf\u00e4higkeit in einigen Bereichen (z. B. IQ, verbales Lernen) ver\u00e4ndert, w\u00e4hrend sie regelm\u00e4\u00dfig Cannabis konsumieren. Es gibt zwei wichtige Botschaften an Jugendliche und junge Erwachsene: Erstens hat Cannabis potenziell sch\u00e4dliche Auswirkungen auf die Kognition, das Gehirn und die Bildungsergebnisse, die \u00fcber eine akute Vergiftung hinaus anhalten. Zweitens scheint sich die beeintr\u00e4chtigte kognitive Funktion bei Cannabiskonsumenten mit anhaltender Abstinenz zu verbessern.\\\"<\/em>, vgl. Lorenzetti et al (2020). Adolescent cannabis use, cognition, brain health and educational outcomes: A review of the evidence. European Neuropsychopharmacology. 36. <a href=\\\"https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.euroneuro.2020.03.012\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.euroneuro.2020.03.012<\/a>\",\"id\":\"0b0c0c98-6f1e-40d2-b1b9-9a276eda8345\"},{\"content\":\"Vgl. Zamberletti et al (2023). The Impact of Adolescent Exposure to Cannabis on the Brain: A Focus on Animal Studies. In D'Souza; Castle; Murray (Eds.),\u00a0<em>Marijuana and Madness<\/em>\u00a0(pp. 61-67). Cambridge: Cambridge University Press. <a href=\\\"https:\/\/doi.org\/10.1017\/9781108943246\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/doi.org\/10.1017\/9781108943246<\/a>\",\"id\":\"9ba16df3-0904-478c-91bd-cd9cc324ccd6\"},{\"content\":\"<em>\\\"Einige Untersuchungen deuten darauf hin, dass der Konsum von Marihuana wahrscheinlich dem Konsum anderer legaler und illegaler Substanzen vorausgeht. Die Mehrheit der Menschen, die Marihuana konsumieren, konsumiert jedoch keine anderen, \u201eh\u00e4rteren\u201c Substanzen. Au\u00dferdem tritt Kreuzsensibilisierung nicht nur bei Marihuana auf. Alkohol und Nikotin bereiten das Gehirn auch auf eine verst\u00e4rkte Reaktion auf andere Drogen vor und werden wie Marihuana typischerweise auch konsumiert, bevor eine Person zu anderen, sch\u00e4dlicheren Substanzen \u00fcbergeht. Es ist wichtig zu beachten, dass neben biologischen Mechanismen auch andere Faktoren wie das soziale Umfeld einer Person von entscheidender Bedeutung f\u00fcr das Risiko, Drogen zu konsumieren sind. Eine Alternative zur Einstiegsdrogenhypothese besteht darin, dass Menschen, die anf\u00e4lliger f\u00fcr den Drogenkonsum sind, einfach eher mit leicht verf\u00fcgbaren Mitteln beginnen. Substanzen wie Marihuana, Tabak oder Alkohol und ihre daraus resultierenden sozialen Interaktionen mit anderen Drogenkonsumenten erh\u00f6hen ihre Chancen, andere Drogen auszuprobieren. Weitere Forschung ist erforderlich, um dieser Frage nachzugehen.\u201c<\/em>, vgl. NIDA. 2023, October 5. Is marijuana a gateway drug?. <a href=\\\"https:\/\/nida.nih.gov\/publications\/research-reports\/marijuana\/marijuana-gateway-drug\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/nida.nih.gov\/publications\/research-reports\/marijuana\/marijuana-gateway-drug<\/a> \",\"id\":\"6e7ea702-2917-46bc-97de-92118179b4e8\"},{\"content\":\"\\\"<em>Cannabiskonsum f\u00fchrt nicht automatisch in eine Abh\u00e4ngigkeit. Expertinnen und Experten sind sich dar\u00fcber einig, dass das Suchtpotenzial von Cannabis im Vergleich zu\u00a0anderen berauschenden Substanzen\u00a0gering ist. Genaue Zahlen dazu, wie hoch es tats\u00e4chlich ist, schwanken je nach Untersuchung und liegen zwischen zwei und neun Prozent der regelm\u00e4\u00dfig Konsumierenden. Wurde mit dem Cannabiskonsum bereits im Jugendalter begonnen, steigt das Risiko auf 17 Prozent. F\u00fcr Personen, die t\u00e4glich kiffen, sogar auf 25 bis 50 Prozent. Zum Vergleich:\u00a0Das Risiko, durch den gewohnheitsm\u00e4\u00dfigen Konsum in eine Abh\u00e4ngigkeit zu geraten, liegt f\u00fcr Nikotin bei 67,5 Prozent, f\u00fcr Alkohol bei 22,7 Prozent und f\u00fcr Kokain bei 20,9 Prozent.\\\"<\/em>, vgl. Barmer Krankenkasse:\u00a0 <a href=\\\"https:\/\/www.barmer.de\/gesundheit-verstehen\/medizin\/cannabis\/abhaengigkeit-entzug-1132250\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/www.barmer.de\/gesundheit-verstehen\/medizin\/cannabis\/abhaengigkeit-entzug-1132250<\/a> sowie M\u00fcller-Vahl: Kap. III. Wirkungen und Nebenwirkungen, Psychische Wirkungen von Cannabis und cannabisbasierten Medikamenten, in: M\u00fcller-Vahl; Grotenhermen (Hg): Cannabis und Cannabinoide in der Medizin, S. 87-97, Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Berlin, 2020. \",\"id\":\"1f0821da-fef3-41de-bfde-421180cb6f4c\"},{\"content\":\"Vgl. Grotenhermen: Kap. VII. Kontroverse Themen, Wie gro\u00df ist das Abh\u00e4ngigkeitsrisiko, in: M\u00fcller-Vahl; Grotenhermen (Hg): Cannabis und Cannabinoide in der Medizin, S. 295-299, Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Berlin, 2020 \",\"id\":\"487a62a4-d108-4357-8230-df0f7945df54\"},{\"content\":\"Vgl. Curran, H., Lawn, W., &amp; Freeman, T. (2023). Cannabis and Addiction. In D'Souza; Castle; Murray (Eds.),\u00a0<em>Marijuana and Madness<\/em>\u00a0(pp. 299-309). Cambridge: Cambridge University Press. <a href=\\\"https:\/\/doi.org\/10.1017\/9781108943246\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/doi.org\/10.1017\/9781108943246<\/a>\",\"id\":\"08319fb5-24f0-470a-9fd8-095da5f30d83\"},{\"content\":\"<em>\\\"W\u00e4hrend einige Personen Cannabis ohne Schaden konsumieren, leiden andere unter akuten kognitiven\/motorischen Beeintr\u00e4chtigungen, Entzugserscheinungen, Atemwegsbeschwerden, Fahrzeugunf\u00e4llen, anderen akuten Symptomen, die eine Behandlung erfordern, und einer Cannabiskonsumst\u00f6rung. Die Cannabiskonsumst\u00f6rung (CUD) ist durch anhaltenden Cannabiskonsum trotz anhaltender damit verbundener Probleme gekennzeichnet und geht mit erheblicher Komorbidit\u00e4t und Beeintr\u00e4chtigung einher.\\\" <\/em>, vgl. Hasin (2023). The Epidemiology of Cannabis Use and Cannabis Use Disorder, In: D'Souza; Castle; Murray (Eds.),\u00a0<em>Marijuana and Madness<\/em>\u00a0(pp. 31-42). Cambridge: Cambridge University Press. <a href=\\\"https:\/\/doi.org\/10.1017\/9781108943246\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/doi.org\/10.1017\/9781108943246<\/a>\",\"id\":\"c136fa5e-693e-4444-a6e1-43bdae615fb4\"},{\"content\":\"Vgl. Santaella-Tenorio et al: Cannabis use disorder among people using cannabis daily\/almost daily in the United States, 2002-2016. Drug Alcohol Depend. 2019 Dec 1;205:107621. <a href=\\\"https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.drugalcdep.2019.107621\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.drugalcdep.2019.107621<\/a>\",\"id\":\"de336d81-bbb0-41f6-89b3-72b8615c5faa\"},{\"content\":\"vgl. NSDUH 2019 (Substance Abuse and Mental Health Services Administration 2020), zitiert nach Hasin (2023). The Epidemiology of Cannabis Use and Cannabis Use Disorder, In: D'Souza; Castle; Murray (Eds.),\u00a0<em>Marijuana and Madness<\/em>\u00a0(pp. 31-42). Cambridge: Cambridge University Press. <a href=\\\"https:\/\/doi.org\/10.1017\/9781108943246\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/doi.org\/10.1017\/9781108943246<\/a>.\",\"id\":\"81b757bc-7ae3-420a-ba44-36ae7dbff8f5\"},{\"content\":\"So z.B. ICD-10 Code F-12, womit u.a. Abh\u00e4ngigkeit (Cannabis Dependence) festgestellt wird. Diese liegt vor, wenn mindestens drei Kriterien innerhalb von einem Monat gleichzeitig zusammen auftreten oder wenn diese innhalb der letzten zw\u00f6lf Monate wiederholt zusammen aufgetreten sind: 1. starker Drang oder zwanghafte Empfindung Cannabis zu konsumieren, 2. Schwierigkeiten bei der Kontrolle des Konsumverhaltens (Anfangen, Aufh\u00f6ren, Menge), 3. Zunehmende Vernachl\u00e4ssigung alternativer Freuden and Verantwortungen; steigender Zeitaufwand f\u00fcr Beschaffung, Konsum, Erholung, 4. Beibehaltung des Konsums, trotz offensichtlicher Beweise \u00fcberm\u00e4\u00dfig sch\u00e4dlicher Konsequenzen, 5. Toleranz; erh\u00f6hte Dosen f\u00fcr beabsichtigte Effekte, 6. physiologischer Entzugszustand bei Konsumverzicht oder Reduktion, zitiert nach: Hasin (2023). The Epidemiology of Cannabis Use and Cannabis Use Disorder, In: D'Souza; Castle; Murray (Eds.),\u00a0<em>Marijuana and Madness<\/em>\u00a0(pp. 31-42). Cambridge: Cambridge University Press. <a href=\\\"https:\/\/doi.org\/10.1017\/9781108943246\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/doi.org\/10.1017\/9781108943246<\/a> \",\"id\":\"328d0d45-32c3-432e-87bc-1c8e548dd54b\"},{\"content\":\"Vgl. Santaella-Tenorio et al. Cannabis use disorder among people using cannabis daily\/almost daily in the United States, 2002-2016. Drug Alcohol Depend. 2019 Dec 1;205:107621. <a href=\\\"https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.drugalcdep.2019.107621\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.drugalcdep.2019.107621<\/a> und UNODC World Drug Report 2022, Booklet III - Drug market trends of Cannabis and Opioids, S.34, <a href=\\\"https:\/\/www.unodc.org\/unodc\/en\/data-and-analysis\/wdr-2022_booklet-3.html\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/www.unodc.org\/unodc\/en\/data-and-analysis\/wdr-2022_booklet-3.html<\/a>\",\"id\":\"ae739ae8-718d-4d49-93f5-ac687666a0cc\"},{\"content\":\"Zum Zusammenhang zwischen CUD, weiterem Substanzgebrauch und anderen psychischen Erkrankungen, vgl. Hasin et al. Cannabis Use, Cannabis Use Disorder, and Comorbid Psychiatric Illness: A Narrative Review.\u00a0<em>Journal of Clinical Medicine<\/em>. 2021; 10(1):15. <a href=\\\"https:\/\/doi.org\/10.3390\/jcm10010015\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/doi.org\/10.3390\/jcm10010015<\/a>\",\"id\":\"77434a01-6b5b-495c-a555-7c40671bd9f5\"},{\"content\":\"<em>\\\"Insbesondere w\u00fcnschten sich die Jugendlichen in dieser Stichprobe Informationen \u00fcber: (1) Ans\u00e4tze zur Schadensminderung; (2) Cannabiseigenschaften; und (3) klare Leitlinien zu den Wirkungen von Cannabis. Die h\u00e4ufigsten Wissensquellen \u00fcber Cannabis in unserer Stichprobe waren Gleichaltrige und soziale Medien. Fr\u00fchere Untersuchungen deuten darauf hin, dass Personen, die diese als ihre prim\u00e4ren Wissensquellen angeben, eher Fehlinformationen \u00fcber Cannabis glauben. Angesichts der Tatsache, dass junge Erwachsene h\u00e4ufig soziale Medien nutzen, um ihr Wissen \u00fcber Substanzkonsum zu verbreiten, ist es von entscheidender Bedeutung, sicherzustellen, dass sie mit korrekten Informationen versorgt werden. Schlie\u00dflich ist es von entscheidender Bedeutung, eine aktuelle und empirisch fundierte Aufkl\u00e4rung \u00fcber Cannabis in das Bildungssystem zu integrieren, um junge Menschen fr\u00fchzeitig zu informieren und sie bei der Entscheidungsfindung rund um Cannabis zu unterst\u00fctzen.\\\"<\/em>, vgl. McMahon, I., Harris-Lane, L.M., Donnan, J.\u00a0<em>et al.<\/em>\u00a0Emerging adult perceptions of higher-risk cannabis consumption behaviours.\u00a0<em>Harm Reduct J<\/em>\u00a020, 127 (2023). https:\/\/doi.org\/10.1186\/s12954-023-00860-4\",\"id\":\"8ed7327d-f3b4-4c3f-89c6-ecc832e16de3\"},{\"content\":\"Vgl. Frankhauser: Kap. II. Historie, Kulturgeschichte der medizinischen Verwendung, in: M\u00fcller-Vahl; Grotenhermen (Hg): Cannabis und Cannabinoide in der Medizin, S. 12-22, Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Berlin, 2020 sowie: Frankhauser: Cannabis in medicine \u2013 a review of history, PHARMAKON, Volume 5,\u00a0Number 2, March 2017, pp. 95-102(8), <a href=\\\"https:\/\/doi.org\/10.1691\/pn.20170009\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/doi.org\/10.1691\/pn.20170009<\/a>\",\"id\":\"01b36d9f-1888-44c3-babe-fde370d9199d\"},{\"content\":\"Vgl. Arzneimittel-Verordnung, Kassen\u00e4rztliche Bundesvereinigung (KBV), <a href=\\\"https:\/\/www.kbv.de\/html\/cannabis-verordnen.php\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/www.kbv.de\/html\/cannabis-verordnen.php<\/a> sowie FAQ Cannabis als Medizin, Bundesministerium f\u00fcr Gesundheit (BMG), <a href=\\\"https:\/\/www.bundesgesundheitsministerium.de\/service\/begriffe-von-a-z\/c\/cannabis\/faq-cannabis-als-medizin\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/www.bundesgesundheitsministerium.de\/service\/begriffe-von-a-z\/c\/cannabis\/faq-cannabis-als-medizin<\/a>\",\"id\":\"5c8b5777-53b7-4b99-9817-2816738271f7\"},{\"content\":\"Im Rahmen der Zulassung in Deutschland fand eine Untersuchung zur therapeutischen Anwendung statt. Zwischen 2017 und 2022 wurden insgesamt 16.809 vollst\u00e4ndige Datens\u00e4tze gemeldet, in deren Rahmen Cannabis vorwiegend zur Behandlung von Schmerzen, Tumoren und Spasmen eingesetzt wurde. Die Daten bilden allerdings nicht die tats\u00e4chlichen Zahlen ab. Das BfArM geht davon aus, dass weniger als die H\u00e4lfte aller PatientInnen gemeldet wurden. Daten bei Privatversicherung oder in F\u00e4llen abgelehnter Kosten\u00fcbernahmen wurden ebenfalls nicht erfasst. vgl. Abschlussbericht der Begleiterhebung nach \u00a7 31 Absatz 6 des F\u00fcnften Buches Sozialgesetzbuch zur Verschreibung und Anwendung von Cannabisarzneimitteln, Bundesinstitut f\u00fcr Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), <a href=\\\"https:\/\/www.bfarm.de\/DE\/Bundesopiumstelle\/Cannabis-als-Medizin\/Begleiterhebung\/_node.html\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/www.bfarm.de\/DE\/Bundesopiumstelle\/Cannabis-als-Medizin\/Begleiterhebung\/_node.html<\/a> sowie: Marihuana als Medizin. Zahl der Cannabis-Patienten steigt \u2013 aber nicht so schnell wie erwartet, Handelsblatt, 2021,  <a href=\\\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/industrie\/marihuana-als-medizin-zahl-der-cannabis-patienten-steigt-aber-nicht-so-schnell-wie-erwartet\/26793480.html\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/industrie\/marihuana-als-medizin-zahl-der-cannabis-patienten-steigt-aber-nicht-so-schnell-wie-erwartet\/26793480.html <\/a>\",\"id\":\"c29e83ed-184c-4b67-b267-ca9f45de0800\"},{\"content\":\"Vgl. M\u00fcller-Vahl und Grotenhermen: Vorwort. Cannabis als Medikament - moderne Medizin oder ein Schritt zur\u00fcck ins Mittelalter? in: M\u00fcller-Vahl;Grotenhermen (Hg): Cannabis und Cannabinoide in der Medizin, S. VII-X, Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Berlin, 2020. Zur Frage des therapeutischen Einsatzes zur Behandlung von psychischen Symptomen wie Angst oder Depression, vgl. M\u00fcller-Vahl: Kap. IV. Medizinische Verwendung, Indikationen f\u00fcr Cannabis und Cannabinoide, in: M\u00fcller-Vahl; Grotenhermen (Hg): Cannabis und Cannabinoide in der Medizin, S. 129-164, Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Berlin, 2020.\",\"id\":\"19c0fe3c-3d6f-40a2-aea2-d7a9b65cd513\"},{\"content\":\"Vgl. u.a. OHCHR: <a href=\\\"https:\/\/www.ohchr.org\/en\/press-releases\/2023\/06\/un-experts-call-end-global-war-drugs\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">UN Experts call for an end on global war on drugs<\/a>; Gr\u00fcmayer: <a href=\\\"http:\/\/www.soziales-kapital.at\/index.php\/sozialeskapital\/article\/viewFile\/586\/1051.pdf\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">Prohibition und der Krieg gegen die Drogen. Konsequenzen f\u00fcr die Soziale Arbeit<\/a>; NCIB: <a href=\\\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC6042507\/\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">Post-war prevention: Emerging frameworks to prevent drug use after the War on Drugs<\/a>; NPR: <a href=\\\"https:\/\/www.npr.org\/2021\/06\/17\/1006495476\/after-50-years-of-the-war-on-drugs-what-good-is-it-doing-for-us\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">After 50 Years Of The War On Drugs, 'What Good Is It Doing For Us?'<\/a>; HPW: <a href=\\\"https:\/\/healthpolicy-watch.news\/war-on-drugs-has-failed\/\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">As Evidence Mounts That \u2018War on Drugs\u2019 Has Failed, Harm Reduction Advocates Call for New Policies<\/a> sowie Klein: <a href=\\\"https:\/\/www.addiction.de\/wp-content\/uploads\/Geschichte_Suchthilfe_lang_160720.docx.pdf\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">Suchthilfe. Geschichte und Entwicklungsaufgaben<\/a>, erg\u00e4nzend auch St\u00f6ver: <a href=\\\"https:\/\/www.thieme-connect.de\/products\/ejournals\/abstract\/10.1055\/s-0032-1327707\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">Konzepte und Arbeitsmethoden der Sozialen Arbeit in der Suchthilfe<\/a>\",\"id\":\"c2ff8383-d47d-49e2-8e9f-2b562c2be005\"},{\"content\":\"Vgl. UNODC\/WHO International Standards on Drug Use Prevention:<a href=\\\"https:\/\/www.unodc.org\/unodc\/en\/prevention\/prevention-standards.html\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\"> https:\/\/www.unodc.org\/unodc\/en\/prevention\/prevention-standards.html<\/a>; EU Drogenstrategie 2021-2025, insbesondere Strategische Ziele 5-7: <a href=\\\"https:\/\/data.consilium.europa.eu\/doc\/document\/ST-14178-2020-INIT\/de\/pdf\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/data.consilium.europa.eu\/doc\/document\/ST-14178-2020-INIT\/de\/pdf<\/a>; Nationale Strategie Bundesdrogenbeauftragter: <a href=\\\"https:\/\/www.bundesdrogenbeauftragter.de\/themen\/drogenpolitik\/nationale-strategie\/\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/www.bundesdrogenbeauftragter.de\/themen\/drogenpolitik\/nationale-strategie\/<\/a> \",\"id\":\"483db9ac-70cd-4c78-9816-a5512fffb219\"},{\"content\":\"Vgl. National Research Council Committee on Substance Abuse Prevention Research; Gerstein\/Green (Eds.), Preventing Drug Abuse: What do we know?, 2. Concepts of Prevention, National Academies Press, 1993, <a href=\\\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/books\/NBK234581\/#\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/books\/NBK234581\/#<\/a> \",\"id\":\"0af65260-e644-4a3a-a55e-b7e7708b1921\"},{\"content\":\"Vgl. Ziele und Angebote Suchtpr\u00e4vention der Bundeszentrale f\u00fcr gesundheitliche Aufkl\u00e4rung: <a href=\\\"https:\/\/www.bzga.de\/was-wir-tun\/suchtpraevention\/\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/www.bzga.de\/was-wir-tun\/suchtpraevention\/<\/a>\",\"id\":\"914fc76a-f32f-43d0-808d-0225f21a8140\"},{\"content\":\"Vgl. Leipziger Pr\u00e4ventionsnetzwerk Sucht: <a href=\\\"https:\/\/www.leipzig.de\/jugend-familie-und-soziales\/gesundheit\/suchthilfe\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/www.leipzig.de\/jugend-familie-und-soziales\/gesundheit\/suchthilfe<\/a> \",\"id\":\"04be88b9-9a4b-4e67-8c87-63a3c5556430\"},{\"content\":\"Vgl. UNODC World Drug Report 2022, Booklet III - Drug market trends of Cannabis and Opioids, S.28ff, <a href=\\\"https:\/\/www.unodc.org\/unodc\/en\/data-and-analysis\/wdr-2022_booklet-3.html\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/www.unodc.org\/unodc\/en\/data-and-analysis\/wdr-2022_booklet-3.html<\/a>\",\"id\":\"748a8679-1fcd-4364-b914-21cd4ac94268\"},{\"content\":\"<em>\\\"Die Legalisierung von Cannabis in Kanada scheint nicht die von einigen Gegnern erwartete Katastrophe f\u00fcr die \u00f6ffentliche Gesundheit gewesen zu sein, kann aber auch nicht als umfassender oder eindeutiger Erfolg f\u00fcr die \u00f6ffentliche Gesundheit bezeichnet werden\\\"<\/em>, vgl. Fischer et al, Outcomes associated with nonmedical cannabis legalization policy in Canada: taking stock at the 5-year mark, CMAJ Oct 2023, 195 (39); <a href=\\\"https:\/\/doi.org\/10.1503\/cmaj.230808\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/doi.org\/10.1503\/cmaj.230808<\/a> sowie erg\u00e4nzend:<br>Farrelly KN et al. The Impact of Recreational Cannabis Legalization on Cannabis Use and Associated Outcomes: A Systematic Review. Substance Abuse: Research and Treatment. 2023;17. <a href=\\\"https:\/\/doi.org\/10.1177\/11782218231172054\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/doi.org\/10.1177\/11782218231172054<\/a> \",\"id\":\"ef73788b-2968-4af2-a031-75dd4b656c9f\"},{\"content\":\"Vgl. Canadian Cannabis Survey 2022: summary. Ottawa: Health Canada; modified 2022 Dec. 16.: <a href=\\\"https:\/\/www.canada.ca\/en\/health-canada\/services\/ drugs-medication\/cannabis\/research-data\/canadian-cannabis-survey-2022 -summary.html\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/www.canada.ca\/en\/health-canada\/services\/ drugs-medication\/cannabis\/research-data\/canadian-cannabis-survey-2022 -summary.html<\/a>\",\"id\":\"8ba4d8a6-9eec-4826-a0e7-3c88eb4231b7\"},{\"content\":\"Vgl. Daten von 2022 in<a href=\\\"https:\/\/www.canada.ca\/en\/health-canada\/services\/drugs-medication\/cannabis\/research-data\/canadian-cannabis-survey-2022-summary.html#s5\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\"> https:\/\/www.canada.ca\/en\/health-canada\/services\/drugs-medication\/cannabis\/research-data\/canadian-cannabis-survey-2022-summary.html#s5<\/a>; Daten von 2018 in: <a href=\\\"https:\/\/www.canada.ca\/en\/services\/health\/publications\/drugs-health-products\/canadian-cannabis-survey-2018-summary.html\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/www.canada.ca\/en\/services\/health\/publications\/drugs-health-products\/canadian-cannabis-survey-2018-summary.html<\/a> erg\u00e4nzend hierzu: Auger et al. Cannabis-related Hospitalizations Among Youth in Canada Before and After Cannabis Legalization. J Addict Med. 2021 May-Jun 01;15(3):245-247. <a href=\\\"https:\/\/doi.org\/10.1097\/adm.0000000000000747\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/doi.org\/10.1097\/adm.0000000000000747<\/a>\",\"id\":\"bed6069e-a2c6-4459-9e7c-25353c6898dc\"},{\"content\":\"Vgl. Maloney-Hall et al. Psychotic disorder and cannabis use: Canadian hospitalization trends, 2006-2015. Health Promot Chronic Dis Prev Can. 2020 Jun;40(5-6):176-183. <a href=\\\"https:\/\/doi.org\/10.24095\/hpcdp.40.5\/6.06\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/doi.org\/10.24095\/hpcdp.40.5\/6.06<\/a>\",\"id\":\"3f1ae900-54dc-4709-a42a-a21de14b673a\"},{\"content\":\"<em>\\\"Wir beobachteten einen statistisch signifikanten Anstieg des Cannabiskonsums sowie eine Zunahme der Diagnosen einer aktiven Cannabiskonsumst\u00f6rung. Der Anstieg der Cannabiskonsumst\u00f6rung war bei Patienten im Alter zwischen 18 und 24 Jahren st\u00e4rker ausgepr\u00e4gt. Wir beobachteten keinen statistisch signifikanten Unterschied hinsichtlich der Diagnose psychotischer St\u00f6rungen. Im Gegensatz dazu identifizierten wir einen gr\u00f6\u00dferen Anteil der Patienten, bei denen in der Zeit nach der Legalisierung eine Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung diagnostiziert wurde. Die Untersuchung p\u00e4diatrischer Konsultationen (unter 18 Jahren) ergab keine statistisch signifikanten Unterschiede.\\\"<\/em>, vgl. Vignault et al, The Potential Impact of Recreational Cannabis Legalization on the Prevalence of Cannabis Use Disorder and Psychotic Disorders: A Retrospective Observational Study. Can J Psychiatry. 2021 Dec;66(12):1069-1076. <a href=\\\"https:\/\/doi.org\/10.1177\/0706743720984684\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/doi.org\/10.1177\/0706743720984684<\/a>, weiterf\u00fchrend zur Frage der Hospitalisierung auch: Myran et al. Changes in Cannabis-Attributable Hospitalizations Following Nonmedical Cannabis Legalization in Canada.\u00a0<em>JAMA Netw Open.<\/em>\u00a02023;6(10):e2336113. <a href=\\\"https:\/\/doi.org\/10.1001\/jamanetworkopen.2023.36113\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/doi.org\/10.1001\/jamanetworkopen.2023.36113<\/a>\",\"id\":\"bce082ff-88e1-4dd9-b425-8539081b748e\"},{\"content\":\"<em>\\\"Wir fanden keine Hinweise auf eine Zunahme der Inanspruchnahme von Gesundheitsdiensten oder auf Vorf\u00e4lle psychotischer St\u00f6rungen im kurzen Zeitraum (17 Monate) nach der Legalisierung von Cannabis. Wir fanden jedoch im gesamten Beobachtungszeitraum (2014\u20132020) klare ansteigende Trends bei der Inanspruchnahme von Gesundheitsdiensten und bei Vorf\u00e4llen substanzinduzierter psychotischer St\u00f6rungen.\\\"<\/em>, vgl. Anderson et al: Impact of non-medical cannabis legalization with market restrictions on health service use and incident cases of psychotic disorder in Ontario, Canada, International Journal of Drug Policy, Volume 123, Januar 2024, 104285. <a href=\\\"https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.drugpo.2023.104285\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.drugpo.2023.104285<\/a>\",\"id\":\"2096d78a-2fee-4de1-8dcf-41ad0634956e\"},{\"content\":\"Vgl. Statistic Canada, Research to Insights: Cannabis in Canada, 2023, <a href=\\\"https:\/\/www150.statcan.gc.ca\/n1\/daily-quotidien\/231016\/dq231016c-eng.htm#\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/www150.statcan.gc.ca\/n1\/daily-quotidien\/231016\/dq231016c-eng.htm#<\/a>\",\"id\":\"37d1acd8-a8d2-4422-9899-3c734c9c367e\"},{\"content\":\"Vgl. Queirolo: \u201cUruguay: the first country to legalize cannabis\u201d in: Decorte; Lenton; Wilkins (Eds.). (2020). Legalizing Cannabis: Experiences, Lessons and Scenarios (1st ed.). Routledge. <a href=\\\"https:\/\/doi.org\/10.4324\/9780429427794\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/doi.org\/10.4324\/9780429427794<\/a> sowie Queirolo: Experiences with regulating cannabis in Uruguay: advantages and disadvantages of a middle-ground option, \u201cCannabis Future\u201d\u00a0Congress Berl\u00edn, 24 June 2022, <a href=\\\"https:\/\/www.therapieladen.de\/dokumente\/220624_Cannabis_Uruguay_Rosario_Queirolo.pdf\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/www.therapieladen.de\/dokumente\/220624_Cannabis_Uruguay_Rosario_Queirolo.pdf<\/a>\",\"id\":\"9df0b787-129c-473b-8d30-97f3d7400e0e\"},{\"content\":\"Vgl. VII Encuesta Nacional Sobre Consumo De Drogas En Poblacion General, Observatorio Uruguayo de Drogas, Junta Nacional de Drogas (JND) - Uruguay, 2019, <a href=\\\"https:\/\/www.gub.uy\/junta-nacional-drogas\/sites\/junta-nacional-drogas\/files\/documentos\/publicaciones\/VII_ENCUESTA_NACIONAL_DROGAS_POBLACIoN_GENERAL_2019.pdf\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/www.gub.uy\/junta-nacional-drogas\/sites\/junta-nacional-drogas\/files\/documentos\/publicaciones\/VII_ENCUESTA_NACIONAL_DROGAS_POBLACIoN_GENERAL_2019.pdf<\/a>\",\"id\":\"d5202eb1-dce2-4158-9898-13a3f0383382\"},{\"content\":\"Vgl. Rivera-Aguirre et al. Does recreational cannabis legalization change cannabis use patterns? Evidence from secondary school students in Uruguay. Addiction. 2022 Nov;117(11):2866-2877. <a href=\\\"https:\/\/doi.org\/10.1111\/add.15913\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/doi.org\/10.1111\/add.15913<\/a> sowie Laqueur et al, The impact of cannabis legalization in Uruguay on adolescent cannabis use. Int J Drug Policy. 2020 Jun;80:102748. <a href=\\\"https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.drugpo.2020.102748\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">h<\/a><a href=\\\"https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.drugpo.2020.102748\\\">ttps:\/\/doi.org\/10.1016\/j.drugpo.2020.102748<\/a> \",\"id\":\"67cc4b54-647e-4bac-85c0-e7dac9d4b587\"},{\"content\":\"Vgl. V Encuesta Nacional en Hogares sobre Consumo de Drogas - 2011, Informe de investigaci\u00f3n de la V Encuesta Nacional en Hogares sobre Consumo de Drogas realizada en 2011, <a href=\\\"https:\/\/www.gub.uy\/junta-nacional-drogas\/sites\/junta-nacional-drogas\/files\/2018-01\/v_enc_hogares_2011.pdf\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/www.gub.uy\/junta-nacional-drogas\/sites\/junta-nacional-drogas\/files\/2018-01\/v_enc_hogares_2011.pdf<\/a>\",\"id\":\"3701f7d2-5e8a-436e-a67f-865a5c6d7bbf\"},{\"content\":\"Vgl. Queirolo: \u201cUruguay: the first country to legalize cannabis\u201d in: Decorte; Lenton; Wilkins (Eds.). (2020). Legalizing Cannabis: Experiences, Lessons and Scenarios (1st ed.). Routledge. <a href=\\\"https:\/\/doi.org\/10.4324\/9780429427794\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/doi.org\/10.4324\/9780429427794<\/a> sowie Queirolo: Experiences with regulating cannabis in Uruguay: advantages and disadvantages of a middle-ground option, \u201cCannabis Future\u201d\u00a0Congress Berl\u00edn, 24 June 2022, <a href=\\\"https:\/\/www.therapieladen.de\/dokumente\/220624_Cannabis_Uruguay_Rosario_Queirolo.pdf\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/www.therapieladen.de\/dokumente\/220624_Cannabis_Uruguay_Rosario_Queirolo.pdf<\/a>\",\"id\":\"bd0a835f-f667-4ef1-9e96-58a3b853ff3f\"},{\"content\":\"Weiterf\u00fchrend hierzu: vgl. Manthey et al (2023). Effects of legalizing cannabis. <a href=\\\"http:\/\/dx.doi.org\/10.13140\/RG.2.2.20708.45442\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">http:\/\/dx.doi.org\/10.13140\/RG.2.2.20708.45442<\/a>\",\"id\":\"7a80c730-f60b-4bbd-b2fd-30a3589a0af4\"},{\"content\":\"Vgl. Hall et al. (2023). Policy Implications of the Evidence on Cannabis Use and Psychosis. In: D'Souza; Castle;  Murray (Eds.),\u00a0<em>Marijuana and Madness<\/em>\u00a0(pp. 51-60). Cambridge: Cambridge University Press. <a href=\\\"https:\/\/doi.org\/10.1017\/9781108943246\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noreferrer noopener\\\">https:\/\/doi.org\/10.1017\/9781108943246<\/a>\",\"id\":\"bcebe8d9-cff3-4588-81d9-e670f89f31ee\"}]"},"class_list":["post-143","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.1.1 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Gesundheit - Anbauvereinigung greenkeepers Leipzig e.V. - Dein Cannabis Social Club - in Leipzig Deine Anbauvereinigung - Dein Cannabis Social Club - in Leipzig<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Bewusster und kompetenter Konsum beginnt mit Wissen und belastbarer Information um Risiken, Wirkungen und Auswirkungen von Cannabis.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/green-keepers.de\/en\/gesundheit\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Gesundheit - 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